99¢ Space

Ausstel­lung in der Archi­tek­tur­ga­lerie Berlin

Gerade temporäre Archi­tek­turen – etwa bei Festivals oder Notun­ter­künften – geben uns eine Ahnung davon, welche baulichen Gestal­tungs­mög­lich­keiten leichte, mobile und preis­werte Mate­ria­lien eröffnen. Das in Zürich und Los Angeles ansässige Büro agps archi­tec­ture möchte mit der am 2. November begin­nenden Ausstel­lung „99¢ Space“ in der Archi­tektur Galerie Berlin nun einen Impuls setzen, die Hand­lungs­spiel­räume mit leichten und vorge­fer­tigten Baustoffen zu erfor­schen und die Einfach­heit indus­tri­eller Systeme aus dem Industrie- und Land­wirt­schaftsbau auch für die Wohnungs­frage nutzbar zu machen.

Bei dem Projekt „99¢ Space“ ging es um die Frage, „wie wenig Budget man für lebens­werten Raum in den wärmeren Regionen der west­li­chen Welt benötigt“. Ein zu einem Wohn- und Arbeits­raum umge­bauter Pfer­de­stall aus Mate­ria­lien der Industrie und Land­wirt­schaft ist Grundlage einer Video­in­stal­la­tion, die die in Los Angeles arbei­tende Video- und Medi­en­künst­lerin Jenny Roden­house für die Ausstel­lung entwi­ckelt hat. agps archi­tec­ture wurde 1982 von Sarah Graham und Marc Angélil gegründet, seit 1991 ist Manuel Scholl Partner. Das Büro bear­beitet sowohl Stadt­pla­nungs- und Infra­struk­tur­pro­jekte als auch Land­schafts­ar­chi­tektur und Archi­tektur.

elp

agps archi­tec­ture – 99¢ Space
Eröffnung: 2. November
Ausstel­lung: 3. November bis 16. Dezember 2017
Archi­tektur Galerie Berlin
Karl-Marx-Allee 96
10243 Berlin

www​.archi​tek​tur​ga​le​rie​berlin​.de

Foto: agps archi­tec­ture, 99¢ Space, 2016, Foto­grafin: Sarah Graham