Bauen mit Backstein

Fritz-Höger-Preis 2017 gestartet

Der Fritz-Höger-Preis für Backstein-Archi­tektur wird in diesem Jahr zum vierten Mal verliehen und würdigt erneut besondere Leis­tungen beim Bauen mit Backstein. Ausgelobt wird der im drei­jäh­rigen Turnus vergebene Preis von der „Initia­tive Bauen mit Backstein”, part­ner­schaft­lich unter­stützt vom Bund Deutscher Archi­tekten BDA. Entschei­dend für die Nomi­nie­rung sind neben der Verwen­dung von Backstein an der Fassade und der archi­tek­to­ni­schen Gestal­tung auch ökono­mi­sche und ökolo­gi­sche Aspekte sowie die der Umgang mit den örtlichen Gege­ben­heiten. Mit zuletzt mehr als 500 natio­nalen und inter­na­tio­nalen Einrei­chungen gehört die Auszeich­nung mitt­ler­weile zu den größten deutschen Archi­tek­tur­preisen.

Der mit insgesamt 10.000 Euro dotierte Fritz-Höger-Preis 2017 wird in den Kate­go­rien Einfamilienhaus/​Doppelhaushälfte, Wohnungsbau/​Geschosswohnungsbau, Büro- und Gewer­be­bauten sowie Öffent­liche Bauten/​Freizeit/​Sport verliehen. Zusätz­liche Auszeich­nungen werden in den Bereichen Ener­gie­ef­fi­zienz, Sanierung/​Nachhaltigkeit, Nachwuchs/​Newcomer vergeben. Über die Sieger entscheidet eine von der Initia­tive gewählte, unab­hän­gige Jury – dieses Jahr unter anderem wieder mit dem Präsi­denten des BDA, Heiner Farwick.

Einge­reicht werden können Projekte, deren Fassade aus Backstein ausge­bildet ist und die nach dem 1. Januar 2012 fertig­ge­stellt wurden. Archi­tekten und Planer können ihre Unter­lagen zur Teilnahme online oder auf dem Postweg einrei­chen. Einsen­de­schluss ist der 15. Mai 2017. Die Preis­ver­lei­hung findet im Herbst 2017 in Berlin statt.

Red.

Abb. 1: Alvaro Siza und Rudolf Fins­ter­walder, Siza Pavillon auf der Rake­ten­sta­tion Hombroich, Museum Insel Hombroich, Neuss, 2006–2009, Foto: Tomas Riehle
Abb. 2: Röseler Archi­tekten, Haus Stein, Druxberge 2013, Foto: Simon Menges
Abb. 3: M&DB Archi­tecten, GR00 Strand­huis, Madampe, Sri Lanka, 2013, Foto: M&DB Archi­tecten
Abb. 4: Fotograf: Tim van de Velde