Das blaue Wunder

Vom Wert und Preis des Wassers

Mit den stei­genden Tempe­ra­turen des Klima­wan­dels, der Urba­ni­sie­rung und dem Wachstum der Welt­be­völ­ke­rung wird Trink­wasser in vielen Regionen zu einem raren Gut. Die Hälfte der Welt­be­völ­ke­rung verfügt schon heute über weniger Wasser als die Bewohner des antiken Roms und Prognosen der UNO zu Folge wird die verfüg­bare Wasser­menge bis 2025 um ein Drittel weiter sinken. Besonders betroffen sind Afrika und der Mittlere Osten, aber auch Mega­städte wie Beijing und Las Vegas, deren Grund­was­ser­pegel schon bald auf Null stehen wird. Doch die Wasser­knapp­heit betrifft nicht nur Entwick­lungs- und Schwel­len­länder: In jeder zweiten euro­päi­schen Stadt wird schon heute mehr Grund­wasser entnommen als sich natürlich nach­bilden kann. Gleich­zeitig wächst der Bedarf an Lebens­mit­teln und Produkten aus der Land­wirt­schaft, die mit 70 Prozent den größten Anteil des Wasser­ver­brauchs bestimmen und zu einem großen Teil aus wasser­armen Regionen stammen. Die Export­güter tragen so indirekt zum Wasser­mangel bei. Nach Rohöl und Elek­tri­zität ist Süßwasser der dritt­größte Wirt­schafts­sektor der Welt und längst im Zentrum geopo­li­ti­scher Stra­te­gien.

Massive Inves­ti­tionen in die Infra­struk­turen begleiten die Entwick­lung. Die geschätzten Infra­struk­tur­aus­gaben für Wasser nach Region bis 2030 liegen im asiatisch-pazi­fi­schen Raum bei circa 53 Prozent, in Europa immerhin bei 25 Prozent. Der Aufbau der Infra­struk­turen hält kaum Schritt mit dem Wachstum der Mega­lo­polen und dem wirt­schaft­li­chen Aufstieg der Schwel­len­länder. Doch auch die Infra­struktur der Indus­trie­na­tionen bedarf der Erneue­rung. In London versi­ckern wegen der veral­teten vikto­ria­ni­schen Leitungen geschätzte 50 Prozent des Wassers auf dem Weg zum Konsu­menten. Die gigan­ti­schen Inves­ti­tionen in China um die Wasser­ver­sor­gung zukünftig zu sichern, das Risiko unsa­nierter Dämme, die proble­ma­ti­sche Hoffnung auf Meer­ent­sal­zungs­an­lagen, die Umwelt­schäden aus veral­teten Infra­struk­turen und unge­klärtem Abwasser machen deutlich, dass die ganze Matrix der Zivi­li­sa­tion bei weitem nicht reichen wird, um der Wasser­knapp­heit entge­gen­zu­wirken.

Kron­leuch­tersaal in der Kölner Kana­li­sa­tion, 1890, Foto: Alexander Savin (via Wikimedia / CC BY-SA 3.0)

Umso wichtiger werden lokale, dezen­trale und semi­zen­trale Lösungen, die auch kleine Wasser­quellen als Ressource wert­schätzen und auf ein nach­hal­tiges Wasser-Ressour­cen­ma­nage­ment setzen. Als beispiel­ge­bend haben sich die Projekte der wasser­sen­si­tiven Stadt­ge­stal­tung gezeigt, aber auch neuere Ansätze in der Wasser­auf­be­rei­tung und im Einsatz von defi­niertem Wasser. Die ökolo­gi­sche Bedeutung der kleinen Wasser­flä­chen wird in einem aktuellen Artikel der Zeit­schrift Nature (Biggs, Fumetti, Kelly-Quinn 2018) gerade zum ersten Mal heraus­ge­stellt, die gestal­te­ri­schen Poten­tiale dieser Ansätze aber, bei denen es um die Schaffung attrak­tiver Freiräume und Stadt­räume geht, sind in ersten Projekt­bei­spielen nach­ge­wiesen und aus Planer­sicht noch sehr lange nicht erschöpft.

Kritische Infra­struk­turen
Über Jahr­zehnte hinweg galten tech­ni­sche Infra­struk­turen als zivi­li­sa­to­ri­sche Errun­gen­schaft, die nicht nur die Ressourcen und ihre Vertei­lung sichern, sondern auch das Selbst­ver­ständnis moderner Gesell­schaften tragen. Die Grenzen dieser Strategie hat China im großen Maßstab ausge­lotet.

Mit dem South-to-North Water Diversion Project hat sich China 1996 auf den Weg gemacht, um mit der weltweit größten Infra­struk­tur­in­ves­ti­tion in die Wasser­ver­sor­gung seinen stei­genden Bedarf zu sichern. Mit dem Bau von drei Kanälen mit einer Gesamt­länge von 1200 Kilo­me­tern soll Wasser vom Jangtse-Fluss über eine westliche, eine mittlere und eine östliche Route in die nord­chi­ne­si­sche Ebene trans­por­tiert werden. Das Ziel ist, bis 2050 durch diese Kanäle 44,8 Milli­arden Kubi­kliter Wasser pro Jahr umzu­leiten. Doch bereits seit 2013 zeichnet sich mit der schritt­weisen Inbe­trieb­nahme ab, dass selbst dieses Mega­pro­jekt, das weit über die eigenen Landes­grenzen greift, nicht in der Lage sein wird, Wasser in ausrei­chender Qualität für die chine­si­schen Städte zu liefern: Zu einem hohen Preis, der noch weit über den hohen Baukosten liegt, denn Kritik­punkte wie Umsied­lungen und Ressour­cen­ver­schwen­dung durch Verduns­tung sind dabei noch nicht berück­sich­tigt.

Jenseits der vernetzten Stadt
Es mag auf der Hand liegen, auf große Heraus­for­de­rungen mit großen Infra­struk­tur­lö­sungen zu antworten. Spätes­tens seit der Indus­tria­li­sie­rung zählt der Zugang zu städ­ti­schen Infra­struk­turen als Wesens­merkmal urbanen Lebens. Mit der Urba­ni­sie­rung und dem Anbruch der Moderne wurde die Versor­gung mit Wasser und sanitären Anlagen im 19. Jahr­hun­dert zu einem fest veran­kerten Zeichen des tech­ni­schen Fort­schritts. In der Folge bildeten große Tief­bau­pro­jekte, bestehend aus Dämmen, Reser­voirs, unter­ir­di­schen Leitungen und Versor­gungs­netzen, einen zentralen Standard der Wasser­ver­sor­gung. Und mehr noch: Das Ideal der vernetzten Stadt ist seit den Anfängen der Indus­tria­li­sie­rung in der west­li­chen Welt poli­ti­sches Projekt und Erfolgs­maß­stab für die Moder­ni­sie­rung der wach­senden Metro­polen (Dupuy et al. 2008). Dieses Ideal zentra­li­sierter Versor­gung ist bis heute der Maßstab für Standards in der Wasser­ver­sor­gung, auch wenn die urbane Realität in den meisten Teilen der Welt auf sehr viel­fäl­tigen Versor­gungs­struk­turen beruht (Graham und Marvin 2001).

Regenrückhaltebecken, München, Hirschgarten, Foto: Basti007 (via Wikimedia / CC BY 3.0)
Regen­rück­hal­te­be­cken, München, Hirsch­garten, Foto: Basti007 (via Wikimedia / CC BY 3.0)

Der zentra­li­sierte Ansatz der Wasser­ver­sor­gung hält aber weder dem Reali­täts­check noch den anste­henden Heraus­for­de­rungen durch Urba­ni­sie­rung und Klima­wandel stand. Die Kritik an Miss­ma­nage­ment, mangelnder Flexi­bi­lität und erheb­li­chen negativen Umwelt­aus­wir­kungen im konven­tio­nellen Ansatz der tech­ni­schen Infra­struktur in der Wasser­ver­sor­gung (vgl. Sauri und Del Moral 2001) und die Forderung nach neuen Ansätzen sind schon seit langem laut (Libbe et al. 2017). Der World Water Council weist darauf hin, dass 80 bis 90 Prozent der wasser­armen Fluss­ein­zugs­ge­biete der Welt erschöpft sind und 70 Prozent der großen Flüsse nicht mehr auf das Meer treffen. Es wird nicht möglich sein, die wachsende Welt­be­völ­ke­rung mit Ober­flä­chen­wasser zu versorgen, weder in Bezug auf die benö­tigten Wasser­mengen noch in Bezug auf die Vertei­lung der Süßwas­ser­körper. Die Berück­sich­ti­gung neuer Wasser­quellen ist aber auch im Hinblick auf die Wasser­qua­lität unab­dingbar, da Ober­flä­chen­wasser oft mikro­bieller Verschmut­zung ausge­setzt und durch indus­tri­elle Verun­rei­ni­gungen belastet ist. Darüber hinaus hat die Über­nut­zung des Grund­was­sers in den Groß­städten zu einem Absinken des Grund­was­ser­spie­gels geführt, was gefähr­liche Land­ab­sen­kungen zur Folge hat. Im Global Risk Report 2016 des Welt­wirt­schafts­fo­rums wird die globale Wasser­krise als das größte gesell­schaft­liche Risiko (World Economic Forum 2016) bezeichnet.

Ressourcen-sensitive Stra­te­gien
Das Verhältnis zwischen den natür­li­chen Wasser­kreis­läufen und der mensch­li­chen Wasser­nut­zung ist entschei­dend, wenn es um eine nach­hal­tige Wasser­wirt­schaft für die zukünf­tigen Städte geht. Es ist an der Zeit, unsere Ressourcen und unseren Verbrauch an Frisch­wasser zu hinter­fragen und unseren Bedarf nach erfor­der­li­chen Wasser­qua­li­täten (Trink­wasser, Bade­wasser, Brauch­wasser für Industrie, inge­nieur­tech­nisch defi­niertes Wasser für die Land­wirt­schaft) neu zu defi­nieren. Die Möglich­keiten adaptiver Wasser­auf­be­rei­tung stehen vonseiten der Tech­no­logie zur Verfügung. Unsere Akzeptanz in der Nutzung von aufbe­rei­tetem Wasser ist die eigent­liche Heraus­for­de­rung. Die Kosten für unseren Frisch­was­ser­ver­brauch und für den Umgang mit Brauch- und Regen­wasser, das wir auf schnellstem Weg in die Kana­li­sa­tion und weit weg von uns leiten (Urban Stream Syndrome) werden jetzt durch den Klima­wandel sichtbar. Diese Kosten dürfen wir nicht weiter in die Zukunft verlagern. In Abkehr von den harten Infra­struk­tur­lö­sungen fordert Peter Gleick (2003) „weiche“ Ansätze, die in ressour­cen­sen­si­tiven Stra­te­gien den Menschen einbe­ziehen, denn es gilt, die Ressourcen wie auch die Nachfrage neu zu betrachten.

Es ist uner­läss­lich, ein breiteres Spektrum an umwelt­freund­li­chen Wasser­res­sourcen zu erschließen und kombi­nierte Lösungen in der Wasser­ver­sor­gung in Betracht zu ziehen, einschließ­lich der Einbe­zie­hung kleinerer Quellen (Wright et al. 2017) und der Nutzung von aufbe­rei­tetem Wasser als alter­na­tive Quelle. Neben dezen­tralen Lösungen und Manage­ment­tech­niken zur Quali­täts­kon­trolle sind auch lokale Lösungen in semi­zen­tralem Wasser­ma­nage­ment und in kombi­nierten Lösungen (Rudolph-Cleff 2015) denkbar: beispiels­weise durch die Bereit­stel­lung von Brauch­wasser für die Industrie, wie NEWater in Singapur (siehe S. 64–69), oder zur teil­weisen Deckung des häus­li­chen Wasser­be­darfs für Toiletten und Wasch­ma­schinen oder durch ein semi­zen­trales Ressourcen- und Rück­ge­win­nungs­zen­trum (RRC), wie in Qingdao, China. Letzteres inte­griert neben der Wasser­ver­sor­gung und ‑aufbe­rei­tung auch die Abfall­wirt­schaft und gewähr­leistet so Synergien und einen autarken Betrieb. Dies führt zu gerin­geren Treib­haus­gas­emis­sionen, während der Wasser­ver­brauch um 30 bis 40 Prozent gesenkt wird. Der Übergang von ausschließ­lich groß­flä­chiger, zentra­li­sierter Infra­struktur zu inte­grierten und flexiblen Struk­turen gilt inzwi­schen als das Hauptziel in Stra­te­gien zur Stärkung städ­ti­scher Resilienz (Brown et al. 2016). Die Rückkehr zu dezen­tralen Systemen beruht nicht zuletzt auf der Erkenntnis, dass die gegen­wär­tigen Ansätze zur Infra­struk­tur­ent­wick­lung nicht auf die komplexen wasser­be­zo­genen Heraus­for­de­rungen und den Klima­wandel reagieren können.

Inno­va­tive Ansätze im Water Sensitive Urban Design berück­sich­tigen stand­ort­spe­zi­fi­sche und natur­ba­sierte Lösungen, bei denen jeder einzelne Tropfen Wasser als wertvolle Quelle gilt. Ursprüng­lich im Kampf gegen die Trocken­heit entwi­ckelt, hat sich die wasser­sen­si­tive Stadt­ge­stal­tung auch im Hoch­was­ser­schutz bewährt. Austra­lien gilt seit 1994 als Vorreiter im nach­hal­tigen Wasser­ma­nage­ment (siehe S. 58–63), dicht gefolgt von den vergleich­baren Ansätzen „Low-Impact Deve­lo­p­ment“ in den USA und „Sustainable Drainage System“ im UK. Auch China folgt in seinem Plan B seit 2015 diesem Weg. Der Plan des Staats­rats sieht vor, dass 80 Prozent des Regen­was­sers lokal gespei­chert und wieder­ver­wendet werden sollen. In 30 chine­si­schen Städten werden unter dem Titel „Schwamm­stadt“ inno­va­tive Modell­pro­jekte gefördert. Dabei gelten die Erhaltung bestehender Ökosys­teme, die Rena­tu­rie­rung städ­ti­scher Gebiete und die Regen­was­ser­be­wirt­schaf­tung als die zentralen Ziele (Xie et al. 2016).

„Blue Water Cave“, Pulangi River, Quezon, Philippinen, Foto: Theglennpalacio (via Wikimedia / CC BY- SA 4.0)
„Blue Water Cave“, Pulangi River, Quezon, Phil­ip­pinen, Foto: Theg­lenn­pa­lacio (via Wikimedia / CC BY-SA 4.0)

Dezen­tra­li­siertes und semi­zen­trales Wasser­ma­nage­ment kann auf Stand­ort­be­din­gungen und spezi­fi­sche Bedürf­nisse der Bevöl­ke­rung reagieren. Darüber hinaus können Inter­de­pen­denzen zwischen städ­ti­schen Systemen berück­sich­tigt werden, wie etwa die Inte­gra­tion von grauer und grüner Infra­struktur, klima­ti­sche Bedin­gungen und Land­ma­nage­ment, Sektor­kopp­lung und inte­grierte Ener­gie­kon­zepte und nicht zuletzt die nach­hal­tige Gestal­tung der Städte. Inte­griert in die Stadt­ge­stal­tung gehen diese Konzepte weit über einfache Off-Grid-Lösungen hinaus und bieten einen Mehrwert bei der Gestal­tung nach­hal­tiger und natur­naher Lösungen (Gehrmann 2018). Diese Gestal­tung der Stadt­land­schaft ist nicht zuletzt auch eine Chance für einen bewussten Umgang mit dem kostbaren Gut Wasser.

Wasser­sen­si­tive Städte
Zwar erscheint uns der Zugang zu Wasser heute sehr einfach, doch verbergen sich hinter dem unsicht­baren Weg des Wassers von seiner Quelle durch die Stadt bis hin zum Wasser­hahn unzählige Geschichten über Ursprung, Qualität, Quantität, Lagerung, Vertei­lung, Zugang und Kontrolle der Wasser­res­sourcen (Wamuchiro 2018). Die unsicht­baren Infra­struk­tur­netze haben die Stadt­ent­wick­lung weiterhin geprägt und werden im Gegenzug von den städ­ti­schen Bedin­gungen geformt (Graham und Marvin 2001).

Die Infra­struktur der Wasser­ver­sor­gung neu zu denken und das Narrativ neu zu gestalten, eröffnet uns die Möglich­keit, Brücken zu schlagen zwischen grauer und blau-grüner Infra­struktur, zwischen der Ressource Wasser und uns Menschen. Diese Gestal­tungs­auf­gabe an der Schnitt­stelle zwischen Infra­struktur und Mensch ist eine große Chance, um unsere Städte lebens­werter und nach­hal­tiger zu gestalten, und um ein anderes Verständnis für den Wert von Wasser und seine jahres­zeit­liche Verfüg­bar­keit zu gewinnen. Oder, um Henk Ovink (2017), den nieder­län­di­schen Sonder­ge­sandten für inter­na­tio­nale Wasser­an­ge­le­gen­heiten bei den Vereinten Nationen zu zitieren: „Die große Vielfalt der Wasser­pro­bleme (…) bedeutet, dass Heraus­for­de­rungen auch Chancen sind.“

Prof. Dr.-Ing. Annette Rudolph-Cleff studierte Archi­tektur an der TH Karlsruhe und an der Ecole d´Architecture Paris-Belle­ville. Sie arbeitete nach dem Diplom (1991) bei Jean Nouvel in Paris und ab 1994 als wissen­schaft­liche Mitar­bei­terin an der Univer­sität Karlsruhe, an der sie 1995 mit Auszeich­nung ihre Promotion ablegte. Seit 1994 ist sie frei­be­ruf­lich tätig. Nach einer Vertre­tungs­pro­fessur an der Bergi­schen Univer­sität Wuppertal wurde sie 2006 an das Fach­ge­biet Entwerfen und Stadt­ent­wick­lung der Tech­ni­schen Univer­sität Darmstadt berufen. Sie ist in verschie­denen Forschungs­pro­jekten tätig und leitet als akade­mi­sche Direk­torin den inter­na­tio­nalen Master-Studi­en­gang „Inter­na­tional Coope­ra­tion in Urban Deve­lo­p­ment – Mundus Urbano“ sowie seit 2013 das euro­päi­sche Team des Wett­be­werbs „Designing Resi­li­ence in Asia“. Sie ist Mitglied im Redak­ti­ons­beirat dieser Zeit­schrift.

Literatur
Brown, R. / Rogers, B. / Werbeloff, L.: Moving toward water sensitive cities. A guidance manual for stra­te­gists and policy makers, Melbourne 2016.

Dupuy, G. / van Schaick, J. / Klaasen, I. T.: Urban networks. Network urbanism, Amsterdam 2008.

Gehrmann, S.: ReSource water. Closing the cycles, Darmstadt 2018.

Gleick, P. H.: Water use, in: Annual review of envi­ron­ment and resources, 28. Jg., 2003, S. 275–314. Graham, S. / Marvin, S.: Splin­te­ring urbanism. Networked infra­struc­tures, tech­no­lo­gical mobi­li­ties and the urban condition, London 2001.

Kelly-Quinn, M. / Biggs, J. / von Fumetti, S.: The importance of small water bodies. Insights from research, in: Nature, Hydro­bio­logia, Heft 793 / 2017, S. 3–39.

Libbe, J. / Schramm, E. / Winker, M. / Deffner, J.: Inte­grierte Infra­struk­tur­pla­nung, in: Winker, M. / Trapp, J. H. / Libbe, J. / Schramm, E. (Hrsg.): Wasser­in­fra­struktur: Den Wandel gestalten. Tech­ni­sche Varianten, räumliche Poten­ziale, insti­tu­tio­nelle Spiel­räume [Edition Difu, Bd.16], Berlin 2017, S. 81–90

Ovink, H.: Water as a Leverage, Singapur 2017.

Rudolph-Cleff, A. / Gehrmann, S.: Water as a resource, in: Wang, F. / Prominski, M. (Hrsg.): Water-Related urba­niza­tion and locality, Singapur 2020, S. 219–236.

Rudolph-Cleff, A.: Urban interplay, in: Prominski, M. / Wang, F. (Hrsg.): Urba­niza­tion and locality, Berlin 2015, S. 77–96.

Sauri, D. / Del Moral, L.: Recent deve­lo­p­ments in spanish water policy. Alter­na­tives and conflicts at the end of the hydraulic age, in: Geoforum, Heft 2 / 2001, S. 351–362.

Winker, M. / Gehrmann, S. / Schramm, E. / Zimmer­mann, M. / Rudolph-Cleff, A.: Greening and cooling the city using novel urban water systems. A European perspec­tive, in: Sharma, A: Approa­ches to water-sensitive urban design, Amsterdam 2019.

Wamuchiru, E. K.: Rethin­king the networked city. The (co-)production of hete­ro­ge­neous water supply infra­struc­ture in Nairobi, Kenya, Darmstadt 2017.

Xie, J. / Zhang, Y. / Xiong, L. / He, S. / Wang, L. / Yu, Z.: Oppor­tu­ni­ties and chal­lenges of the Sponge City cons­truc­tion related to urban water issues in China, in: Science China Earth Science, Heft 4 / 2017: S. 652–658.

Wright-Contreras, L. / March, H. / Schramm, S.: Frag­mented land­scapes of water supply in suburban Hanoi, in: Habitat Inter­na­tional, 61. Jg., 2017, S. 64–74.

Kron­leuch­tersaal in der Kölner Kana­li­sa­tion, 1890, Foto: Alexander Savin (via Wikimedia / CC BY-SA 3.0)
Regenrückhaltebecken, München, Hirschgarten, Foto: Basti007 (via Wikimedia / CC BY 3.0)
Regen­rück­hal­te­be­cken, München, Hirsch­garten, Foto: Basti007 (via Wikimedia / CC BY 3.0)
„Blue Water Cave“, Pulangi River, Quezon, Philippinen, Foto: Theglennpalacio (via Wikimedia / CC BY- SA 4.0)
„Blue Water Cave“, Pulangi River, Quezon, Phil­ip­pinen, Foto: Theg­lenn­pa­lacio (via Wikimedia / CC BY-SA 4.0)