Der öffent­liche Raum

Online-Publi­ka­tion der Akademie der Künste

Seitdem der Terror auch euro­päi­sche Städte erschüt­tert, stellt sich wieder vermehrt die Frage, was uns öffent­liche Räume und ihre gesell­schaft­li­chen Impli­ka­tionen heut­zu­tage bedeuten und wert sind. Denn mit ihrer Offenheit und Freiheit sind diese Räume auch verletz­lich – gegenüber terro­ris­ti­schen Angriffen und der daraus resul­tie­renden Angst der Menschen, aber auch gegenüber weniger spürbaren „Bedro­hungen“ wie Kommer­zia­li­sie­rung und staat­li­cher Über­wa­chung. Die Akademie der Künste und das Goethe-Institut haben sich dem Thema des öffent­li­chen Raums bei ihrer Konferenz „Public Space: Fights and Fictions.“, die im Mai 2016 in Berlin stattfand, bereits aus einer Vielzahl an Stand­punkten genähert. Hierzu wurden rund 40 inter­na­tio­nale Stadt­planer, Akti­visten, Archi­tekten und Künstler in der Akademie der Künste zusam­men­ge­führt, die zur Thematik refe­rierten und disku­tierten. Nun können die Ergeb­nisse der Konferenz in einem digitalen Magazin nach­ge­lesen werden, erar­beitet durch das Redak­ti­ons­team der Zeit­schrift „The Funam­bu­list“ und der fran­zö­si­schen Archi­tek­ten­gruppe New South. Die Publi­ka­tion resümiert die Schlüs­sel­themen der Konferenz und gibt zugleich Denk­an­stöße zur Weiter­füh­rung der Debatte, ergänzt wird das Heft durch Bild­stre­cken von Renato Cymba­lista zum Highway als Park in São Paulo und von Marvi Mazhar zum mili­ta­ri­sierten Stadtbild von Karachi.

elp