Die Brücke

Heid­eg­gers „Ort“ und der Begriff des „Milieus“

Martin Heidegger hat in seiner legen­dären Rede „Bauen Wohnen Denken“ beim 2. Darm­städter Gespräch 1951 an einem populären Beispiel seine philo­so­phi­sche Konzep­tion eines „Ortes“ dargelegt. Im Kontext des Kongress­pro­gramms geriet die Ansprache des Philo­so­phen zu einer Besin­nungs­rede gegen die Technik- und Fort­schritts­be­geis­te­rung mancher Teil­nehmer, die sich insbe­son­dere am Vortag des Kongresses abge­zeichnet hatte: Die Schluss­fol­ge­rung des Philo­so­phen, dass das „Wohnen“ des Menschen zugleich ein „Schonen“ der „Erde“ sein müsse1, ging mit seiner bis in die heutige Gegenwart reichenden Weitsicht an der Erwar­tungs­hal­tung der Zuhö­rer­schaft vorbei. Dennoch ist sein Beitrag zum „Darm­städter Gespräch“ noch immer ein neu disku­tierter und inter­pre­tierter einer Philo­so­phie der Archi­tektur geworden, dessen Bedeutung und dessen Einfluss – ob verstanden oder unver­standen – nicht hoch genug einzu­schätzen ist.Mensch und Raum. Das Darm­städter Gespräch mit den wegwei­senden Vorträgen von Schwarz, Schweizer, Heidegger, Ortega y Gasset, Neuaus­gabe, Braun­schweig 1991, S. 88–102, hier: S. 91 (Bauwelt Funda­mente 94). ↩︎

Heidegger nahm zum Beginn seiner Rede offenbar direkt Bezug auf bestimmte, von seinem Vorredner, dem Archi­tekten Otto Ernst Schweizer, geprie­sene Bauwerke der Moderne. Schweizer hatte unter anderem ausge­führt, dass die Archi­tektur des 20. Jahr­hun­derts ihr quali­ta­tives Maß nicht mehr wie früher von der Materie empfange. Sie eigne sich vielmehr dazu, dank avan­cierter tech­ni­scher Hilfs­mittel und neuer Mate­ria­lien „Räume (zu) schaffen, deren Maße das mensch­liche Auffas­sungs­ver­mögen über­steigen.“2 Der Mensch müsse also „die Grenzen, die ihm nicht mehr von der Materie gesetzt werden, sich selber setzen.“3 Das Kriterium dafür habe sich „der mensch­liche Geist durch äußerste Bemühung, durch Prüfung aller Faktoren, durch Erfahrung und Vergleich der einzelnen Bauten mitein­ander“ als quali­ta­tives Maß zu erar­beiten. Der Tendenz der Gegenwart, „den streng geschlos­senen Freiraum“ städ­ti­scher Plätze „entspre­chend dem sich wandelnden Raum- und Natur­ge­fühl aufzu­reißen, ihn dem nach Weite verlan­genden Blick zu öffnen und ihn in immer engere Verbin­dung mit dem ‚Grün’ zu bringen“, stehe das Interesse entgegen, die Land­schaft „in ihrer Ursprüng­lich­keit und Eigen­tüm­lich­keit zu erhalten“, weil sie als Lebens- und Erho­lungs­raum auch für die Bevöl­ke­rung der Städte uner­setz­lich sei.4Ebda., S. 67. ↩︎Ebda. ↩︎Ebda., S. 70. ↩︎

Otto Ernst Schweizer, Großer Sendemast Mühlacker, Baujahr 1950, Foto: Zonk43
Otto Ernst Schweizer, Großer Sendemast Mühlacker, Baujahr 1950, Foto: Zonk43

Diesem gegen­läu­figen Trend käme wiederum eine durch neue Mate­ria­lien mögliche „Tendenz zur Entma­te­ria­li­sie­rung“ entgegen, die der Architekt durch den 280 Meter hohen strich­för­migen Sendemast in Mühlacker, eine trans­pa­rente Stahl­brücke über ein Wiesental und die Pendel­stützen der Tribüne des von ihm selbst entwor­fenen Stadions in Nürnberg belegt.5 Auch in seiner durchaus huma­nis­tisch geprägten Schluss­se­quenz schimmert ein vorwie­gend technisch-mate­ria­lis­ti­sches Welt­ver­ständnis durch: Das Ziel, das „Gebaute, das Gewach­sene und die Welt der Ratio“ zusam­men­zu­führen, sei erreichbar „durch die Gestal­tung der großen archi­tek­to­ni­schen Dimension durch den Raum mit den Elementen der Land­schaft, mit Busch und Baum, Wald und Wiese, mit dem Wasser, der Atmo­sphäre und dem alles umhül­lenden Licht.“6Ebda., S. 73. ↩︎Ebda., S. 88. ↩︎

Heidegger entgeg­nete dem technik- und fort­schritts­ge­wissen Otto Ernst Schweizer mit einer begriff­li­chen Diffe­ren­zie­rung: Wenn man das Bauen gleich dem Wohnen, also dem Einrichten des Menschen auf der Erde setze, „sind nicht alle Bauten auch Wohnungen. Brücke und Flughalle, Stadion und Kraftwerk sind Bauten, aber keine Wohnungen; Bahnhof und Autobahn, Staudamm und Markt­halle sind Bauten, aber keine Wohnungen.“ Dennoch gehörten solche Bauten in den Bereich des Wohnens, das jedoch weiter als nur archi­tek­to­nisch zu fassen sei, weil es mehr bedeute als nur den Menschen zu „behausen“.7Ebda., S. 92 f. ↩︎

Otto Ernst Schweizer, Stadion in Nürnberg, in: immo Boyken, Otto Ernst Schweizer, 1890-1965. Bauten und Projekte, Stuttgart 1996
Otto Ernst Schweizer, Stadion in Nürnberg, in: immo Boyken, Otto Ernst Schweizer, 1890–1965. Bauten und Projekte, Stuttgart 1996

In Heid­eg­gers Rede folgt die durch Exegese und Reflexion berühmt gewordene etymo­lo­gi­sche Gleich­set­zung von „Bauen“ und „Wohnen“, mit dem er den Aufent­halt der „Sterb­li­chen“ auf der „Erde“ meint, dessen Grund­ten­denz das „Schonen“ sei, also das Bewahren und Pflegen der Lebens­grund­lage, die die Konsti­tu­enten des Daseins der Menschen überhaupt erst zur Anschauung bringt. Diese Konsti­tu­enten bezeichnet Heidegger als „Geviert“, das aus zwei Antonymen besteht: der „Erde, die aus Gestein und Gewässer, aufgehend zu Gewächs und Getier“ besteht, und dem „Himmel“, der sich durch die Sterne, die Jahres- und Tages­zeiten, „das Wirtliche und Unwirt­liche der Wetter, Wolkenzug und bläuende Tiefe des Äthers“ zeigt; sowie aus den „Sterb­li­chen“, mit denen Heidegger die Menschen meint, deren Leben ein konti­nu­ier­li­ches Sterben bedeutet, und die „Gött­li­chen“, als den „winkenden Boten der Gottheit, durch die sich Gott zeigt oder verbirgt.“ Den Aufent­halt der Menschen in diesem Geviert aus Himmel und Erde, Gött­li­chen und Sterb­li­chen, bezeichnet Heidegger als das Wohnen, das unmit­telbar mit dem „Schonen“ verbunden ist: „Die Sterb­li­chen lassen der Sonne und dem Mond ihre Fahrt, den Gestirnen ihre Bahn, den Zeiten des Jahres ihren Segen und ihre Unbill, sie machen die Nacht nicht zum Tag und den Tag nicht zur gehetzten Unrast. Die Sterb­li­chen wohnen, insofern sie die Gött­li­chen als die Gött­li­chen erwarten. Hoffend halten sie ihnen das Unver­hoffte entgegen. Sie warten der Winke ihrer Ankunft und verkennen nicht die Zeichen ihres Fehls“. Und sie wohnen, „insofern sie ihr eigenes Wesen, dass sie nämlich den Tod als Tod vermögen, in dem Brauch dieses Vermögens geleiten, damit ein guter Tod sei.“8Ebda., S. 98. ↩︎

Zur Veran­schau­li­chung dieses deter­mi­nie­renden Vierecks wählt Heidegger schließ­lich – wohl kaum zufällig genauso wie am Tag zuvor Otto Ernst Schweizer – das Beispiel einer Brücke. Anders als der Architekt bezieht sich der Philosoph auf den antiken Typus der Stein­brücke: Er meint die alte Heidel­berger Brücke9, die Hugo Steinbach von 1946 bis 1947 in alten Formen wieder­errichtet hatte, nachdem das Bauwerk in den letzten Kriegs­tagen gesprengt worden war, um das Vorrücken ameri­ka­ni­scher Einheiten zu verhin­dern. Heidegger wählt – auch dies wahr­schein­lich nicht von ungefähr – eines der am meisten disku­tierten, weil histo­ri­sie­renden Beispiel des Wieder­auf­baus aus, um daran eine philo­so­phi­sche Studie über Ort und Raum vorzu­führen.10 Seine beinahe poetische, fraglos an Hölderlin geschulte Beschrei­bung des glei­cher­maßen funk­tio­nalen wie ästhe­ti­schen Brücken­baus unter­sucht das Bauwerk syste­ma­tisch im Hinblick auf die Art und Weise, wie sie die vier Kate­go­rien des „Gevierts“ zum Vorschein bringt: „Die Brücke versam­melt die Erde als Land­schaft um den Strom… die Brücke ist bereit für die Wetter des Himmels und deren wendi­sches Wesen“. – „Die Brücke lässt dem Strom seine Bahn und gewährt den Sterb­li­chen ihren Weg, den sie von Land zu Land gehen und fahren“. Die „Brücke sammelt als der über­schwin­gende Übergang vor die Gött­li­chen. Mag deren Anwesen eigens bedacht und sicht­bar­lich bedankt sein wie die Figur des Brücken­hei­ligen, mag es verstellt oder gar wegge­schoben bleiben.“11Ebda., S. 71 f. Vgl. auch: Boyken, Immo: Otto Ernst Schweizer. 1890 – 1965. Bauten und Projekte, Stuttgart 1996, zum Nürn­berger Stadion bsds. S. 102–113. ↩︎Vgl.: Steinbach, Rudolf: Die Alte Brücke in Heidel­berg und die Proble­matik des Wieder­auf­baus. In: Conrads, Ulrich (Hrsg.): Die Städte himmel­offen. Reden und Refle­xionen über den Wieder­aufbau des Unter­ge­gan­genen und die Wieder­kehr des Neuen Bauens 1948/49, Stuttgart 2002, S. 171–179 (Bauwelt Funda­mente 125). ↩︎Ebda., S. 94 f. ↩︎

Die Wirkung eines Bauwerks, das durch seine Eigenheit die Kate­go­rien des „Gevierts“ erkennbar macht, hatte Heidegger bereits im Text zum „Ursprung des Kunst­werks“ (1935/36) konkre­ti­siert. Anläss­lich der Frage nach dem, was das Spezi­fi­sche eines „Werkes“ sei, wählt der Philosoph mit Absicht ein „Ding“ aus einer Sphäre, die nicht unmit­telbar den bildenden Künsten angehört. Am Beispiel eines grie­chi­schen Tempels (gemeint ist ein Tempel in Paestum) erläutert er, wie das Werk „eine Welt aufstellt“, worunter Heidegger „das immer Unge­gen­ständ­liche, dem wir unter­stehen, solange die Bahnen von Geburt und Tod, Segen und Fluch uns in das Sein entrückt halten“, versteht.12 Diese „Bahnen“ sammelt der Tempel um sich und „gibt in seinem Dastehen den Dingen erst ihr Gesicht und den Menschen erst die Aussicht auf sich selbst“.13Heidegger, Martin: Der Ursprung des Kunst­werks. Mit einer Einfüh­rung von Hans Georg Gadamer, Stuttgart 1978 (1960), S. 45 (Reclams Univer­sal­bi­blio­thek Nr. 8446). ↩︎Ursprung des Kunst­werks, S. 42 f. ↩︎

In erster Linie findet er seinen Sinn in der „Anwe­sen­heit“ des Gottes. Durch seine physische Präsenz, durch sein „Dastehen“ macht das Bauwerk zudem die Natur­ge­walten sichtbar, den „über es wegra­senden Sturm“, „das Lichte des Tages, die Weite des Himmels, die Fins­ternis der Nacht“, Regen und die Wellen des Meeres. Zugleich bringt er die Pflanzen und die Tiere, die die Welt bevölkern, zum „Vorschein“: „Der Baum und das Gras, der Adler und der Stier, die Schlange und die Grille gehen erst in ihre abge­ho­bene Gestalt ein und kommen so als das zum Vorschein, was sie sind.“14Ebda., S. 42. ↩︎

Diese Charak­te­ristik trifft auch auf die Brücke zu, die Heidegger in Darmstadt beschreibt: „Die Brücke versam­melt auf ihre Weise Erde und Himmel, die Gött­li­chen und die Sterb­li­chen bei sich.“15 Aus dem Wesen der Brücke, als Ding die Kate­go­rien des Gevierts zu versam­meln, entsteht ihre Funktion als „Ort“: „Zwar gibt es, bevor die Brücke steht, den Strom entlang viele Stellen, die durch etwas besetzt werden können. Eine unter ihnen ergibt sich als ein Ort, und zwar durch die Brücke. So kommt denn die Brücke nicht erst an einem Ort hin zu stehen, sondern von der Brücke selbst her entsteht erst ein Ort.“ Orte entstehen also dort, wo der Mensch Eingriffe vornimmt, die Erde, Himmel, die Sterb­li­chen und die Gött­li­chen glei­cher­maßen sichtbar machen.Ebda., S. 95.
↩︎

Josef-Kardinal-Frings-Brücke, Düsseldorf 1950–1951, Foto: D. Ritter
Josef-Kardinal-Frings-Brücke, Düssel­dorf 1950–1951, Foto: D. Ritter

Dadurch, dass die Brücke den vier Kate­go­rien des Gevierts eine „Stätte“ einräumt, lässt sie auch Plätze und Wege zu, durch die wiederum „Räume“ einge­richtet werden.: „Aber nur solches, was selber ein Ort ist, kann eine Stätte einräumen.“16 Aus dieser Stätte bestimmen sich Plätze und Wege, die wiederum Räume ermög­li­chen, wie Heidegger sagt: „Demnach empfangen die Räume ihr Wesen aus Orten und nicht aus ‚dem’ Raum“.17Ebda., S. 93. ↩︎Zur Differenz zwischen dem Heid­eg­ger­schen Raum­be­griff und der Funktion des Begriffs als Synonym für „Zwischen­raum“ und „Ausdeh­nung“ im physi­ka­li­schen Raum­be­griff vgl. ebda., S. 96 f. Auch hier nimmt Heidegger bewusst Bezug auf Otto Ernst Schweizer, indem er den Begriff „Stadion“, den Schweizer im Sinne seines Entwurfs benutzt hatte, im Sinne der Wort­be­deu­tung „Abstand zwischen zwei Stellen“ verwendet. Zugleich konkre­ti­siert er das Bauen in seinem Sinne als weiter­rei­chende Erschei­nung: Weil das Bauen Dinge zu Orten, also zu Contai­nern des Gevierts, werden lässt, ist es „dem Wesen der Räume und der Wesens­her­kunft ‚des’ Raumes näher als alle Geometrie und Mathe­matik.“ (ebda., S. 99) ↩︎

Diese Dinge, die „Orten eine Stätte verstatten“, nennt Heidegger „Bauten“. Deshalb sei das Bauen, weil es Orte errichtet, ein „Stiften und Fügen von Räumen“18: „Das Bauen errichtet Orte, die dem Geviert eine Stätte einräumen… Die Bauten verwahren das Geviert. Sie sind Dinge, die auf ihre Weise das Geviert schonen. Das Geviert zu schonen, die Erde zu retten, den Himmel zu empfangen, die Gött­li­chen zu erwarten, die Sterb­li­chen zu geleiten, dieses vier­fäl­tige Schonen ist das einfache Wesen des Wohnens.“ Und Heidegger geht noch einen Schritt weiter, indem er den Schwarz­waldhof als histo­ri­sches Beispiel des „Wohnens“ nennt, also des „Vermögens, Erde und Himmel, die Gött­li­chen und die Sterb­li­chen, einfältig in die Dinge einzu­lassen“: „Nur wenn wir das Wohnen vermögen, können wir bauen.“19Ebda., S. 99. ↩︎Ebda., S. 100 f. Heidegger betont jedoch auch, dass der Hinweis auf den Schwarz­waldhof keines­wegs eine Orien­tie­rung für die Form des Wohnens sei, „sondern er veran­schau­licht an einem gewesenen Wohnen, wie es zu bauen vermochte.“ (S. 101). ↩︎

Heidegger selbst muss deutlich gewesen sein, wie schwer den Zuhörern der Transfer seines Vortrags in die Lebens­welt, in die Pragmatik der Zeit­ge­nossen fallen muss. So steht am Ende seiner Rede nicht von ungefähr der Satz: „Genug wäre gewonnen, wenn Wohnen und Bauen in das Frag­wür­dige gelangten und so etwas Denk­wür­diges blieben.“

Ein Beispiel der Rezeption
Heid­eg­gers herme­ti­sche Sprache hat nicht nur bei den im Jahre 1951 Anwe­senden Irri­ta­tion oder Unver­ständnis ausgelöst. Der Architekt Paul Bonatz hielt dem Philo­so­phen indirekt gar vor, er sei lediglich ein „Zerdenker“, der die Praxis der Archi­tektur nicht erfasst habe.20 Spätere Inter­preten stellen ihre Ausle­gungen meistens unter Frage­stel­lungen, die ihnen selbst am Herzen liegen. Ein besonders prägnantes Beispiel dafür ist der Architekt und Archi­tek­tur­theo­re­tiker Christian Norberg-Schulz, dessen viel­zi­tiertes Werk „Genius Loci“ grund­sätz­lich auf Anre­gungen von Heid­eg­gers Über­le­gungen zum Ort zurück­geht.Ebda., S. 109 f. Für José Ortega y Gassets knappe apho­ris­ti­sche Replik („Es ist nur ein einziges Wort, das ich dem Herrn Bonatz sagen möchte, nämlich: dass der liebe Gott den Zerdenker brauchte, damit die anderen Tiere nicht fort­wäh­rend in Schlaf fielen“, ebda., S. 112), äußerte Heidegger später nach­hal­tige Dank­bar­keit. ↩︎

In einem Text Norberg-Schulz’ von 1972 wird klar, wo eines der Miss­ver­ständ­nisse der Lektüre Heid­eg­gers liegen kann: „Was nun bedeutet das Wort ‚Ort’?“, beginnt der norwe­gi­sche Architekt, „…viele neigen dazu, ein Gleich­heits­zei­chen zwischen ‚Ort’ und ‚Raum’ zu setzen und nähern sich dem Problem ‚Ort’ mit Begriffen der räum­li­chen Orga­ni­sa­tion. Diese Annä­he­rung ist ungenügend. Ein Ort ist in erster Linie konkret bezogen auf ‚hier‘, Raum hingegen ist ein abstrakter Begriff. Während Raum mit Bezeich­nungen der Topologie und Geometrie beschrieben wird, verlangt die Beschrei­bung des Ortes konkrete oder sogar phäno­me­no­lo­gi­sche Begriffe. Diese Begriffe gehören zur Alltags­sprache und sind einfache Worte wie ‚Felsen’, ‚Baum’, ‚Hügel’, ‚Berg’, ‚Fluss’, ‚Tal’, wie auch einige allge­mei­nere Kate­go­rien wie ‚Erde‘ und ‚Himmel‘. Da Orte Grund­be­stand­teile unserer Alltags­welt sind, ist es nur natürlich, sich ihnen auf diesem direkten Weg zu nähern.“

Heidelberg mit Alter Brücke vom Philosophenweg aus gesehen, 1896, Fotograf unbekannt
Heidel­berg mit Alter Brücke vom Philo­so­phenweg aus gesehen, 1896, Fotograf unbekannt

Ange­sichts von Heid­eg­gers Sentenzen, dass „Räume ihr Wesen aus Orten und nicht aus ‚dem‘ Raum empfangen“ und „Dinge, die als Orte eine Stätte verstatten, nennen wir… Bauten“, inter­pre­tiert, bleibt Norberg-Schulz’ Inter­pre­ta­tion bis hierhin nach­voll­ziehbar. Schwie­riger wird es indes mit seinem Umkehr­schluss: „ln anderen Worten: die ldentität eines von Menschen geschaf­fenen Ortes hängt von der Art ab, wie seine wesent­li­chen Bauten beschaffen sind.“ Die Folge daraus wird hingegen polemisch zuge­spitzt: „Daraus ergibt sich, dass die ldee eines ‚inter­na­tio­nalen Stils‘ die Existenz von indi­vi­du­ellen Orten unmöglich macht, und die Geschichte der modernen Archi­tektur hat in der Tat bewiesen, dass es so ist.“

Das Miss­ver­ständnis des Norwegers besteht schließ­lich darin, den „Ort“ als Natur­er­schei­nung, als präexis­tent zu begreifen und das mensch­liche „Bauen“ als Reaktion auf diese natür­liche Gege­ben­heit zu verstehen: Norberg-Schulz geht davon aus, dass ein mensch­li­ches Wesen als Teil einer spezi­ellen Umgebung aufwächst, zu der es eine ständige Wech­sel­be­zie­hung hat, die wiederum sein Handeln prägt. „ln der Antike wurde das von den Menschen auch verstanden, wie an dem Begriff ‚genius loci‘ deutlich wird. Bei den Alten hatte jeder Ort seinen beson­deren Charakter und, um siedeln und wohnen zu können, musste der Mensch sich erst mit dem Genius des Ortes einigen.“
Der Verlust dieses Wissens sei der Grund für eine „chao­ti­sche Umgebung und mensch­liche Entfrem­dung“. Schließ­lich sieht Norberg-Schulz in der archi­tek­to­ni­schen Anpassung das geeignete Mittel, um sich mit dem „Bauen“ dem „Ort“ zu nähern: „Wenn wir heute über die Anpassung unserer neuen Gebäude an eine gegebene Land­schaft oder an ein gegebenes archi­tek­to­ni­sches Milieu sprechen, hat das offenbar das Ziel, die Qualität des Ortes wieder­zu­ge­winnen und so den Menschen zu helfen, den verlo­renen Halt wieder­zu­finden.“ Um sich „anpassen“ zu können, müsse jedoch der besagte „genius loci“ in struk­tu­rellen Begriffen verstanden sein: „Ein derar­tiges Verständnis ist im Entstehen, und wir haben guten Grund, zu glauben, dass uns bald eine neue bedeu­tungs­volle Theorie der Archi­tek­tur­formen zur Verfügung stehen wird.“

Christian Norberg-Schulz’ Darstel­lung der Orts­qua­li­täten hat sich in gewisser Weise vom onto­lo­gi­schen Voll­be­griff der mensch­li­chen Einrich­tung auf der Erde, der mit dem „Geviert“ Heid­eg­gers behauptet wird, entfernt. Der norwe­gi­sche Architekt wirft den Begriff des Ortes zurück auf ein Verständnis, das sich aus einem äußeren archi­tek­to­nisch-formalen Bezugs­rahmen ergibt: „Ein Ort ist für Norberg-Schulz immer eine ‚Totalität aus konkreten Dingen mit mate­ri­eller Substanz, Form, Ober­fläche und Farbe‘, ein Ort ist immer ein quali­ta­tives ‚Gesamt-Phänomen‘, das Norberg-Schulz auch als ‚Atmo­sphäre‘ oder als ‚Charakter‘ bezeichnet“.21Führ, Eduard: genius loci. Phänomen oder Phantom? In: Wolken­ku­ckucks­heim, 3. Jg., H. 2. Juni 1998 (http://​www​.cloud​cuckoo​.net/​o​p​e​n​a​r​c​h​i​v​e​/​w​o​l​k​e​/​d​e​u​/​T​h​e​m​e​n​/​9​8​2​/​F​u​e​h​r​/​f​u​e​h​r​_​t​.​h​tml, letzter Zugriff, 22. Mai 2017). ↩︎

Milieu
Trotz dieses – für die Archi­tektur letzt­end­lich produk­tiven Miss­ver­ständ­nisses – nennt Norberg-Schulz einen wichtigen und weiter­füh­renden Gesichts­punkt der Annä­he­rung an Heid­eg­gers „Geviert“: Bei der Behand­lung einer zukünf­tigen Archi­tektur denkt er an eine „Anpassung unserer neuen Gebäude an eine gegebene Land­schaft oder an ein gegebenes archi­tek­to­ni­sches Milieu“. Der Begriff des Milieus ist in Bezug auf Heid­eg­gers Vorstel­lung des Gevierts tatsäch­lich weiter­füh­rend, sofern man ihn nicht nur als sozio­lo­gi­schen Begriff versteht, sondern biolo­gisch definiert: Die Biologie meint damit alle externen Faktoren, die dauerhaft oder nach­haltig ein Lebewesen – sei es Mensch, Tier oder Pflanze – beein­flussen und die dazu führen, dass sich biolo­gi­sche Gemein­schaften und Orga­ni­sa­tionen an eine Umwelt anpassen, um zu überleben und sich zu verste­tigen. Das Milieu ist ein Ausschnitt der Welt, mit der ein Lebewesen in Kontakt steht. Das Milieu ist der Raum, wo ein Lebewesen lebt und sich entwi­ckelt. Das Milieu enthält alle notwen­digen Ressourcen für die Entwick­lung dieses Lebe­we­sens und wird deshalb auch Biotop genannt.

Alte Brücke Heidelberg mit dem Brückheiligen Nepomuk, 2010. Foto: Keith Knapp
Alte Brücke Heidel­berg mit dem Brück­hei­ligen Nepomuk, 2010. Foto: Keith Knapp

Biotope können natürlich und künstlich sein. Eine natür­liche Umgebung ist nur dann anzu­treffen, wenn sie sich ohne mensch­li­ches Zutun entwi­ckelt hat. Mensch­liche Milieus haben in der Regel über­wie­gend künst­liche Eigen­schaften, weil hier Menschen im Wesent­li­chen für die Sammlung aller mate­ri­ellen und geistigen Ressourcen verant­wort­lich sind. Diese Ressourcen setzen sie ein zur Gestal­tung ihrer Lebens­be­din­gungen: Im weiteren Sinne ließe sich also das Heid­eg­ger­sche „Geviert“ als Milieu deuten, in dem die natür­li­chen und krea­tür­li­chen Einflüsse der mensch­li­chen Lebens­be­din­gungen inein­an­der­fließen. Mensch­liche Milieus in diesem Sinne sind wie das „Geviert“ geprägt durch die natürlich-biolo­gi­schen, die kosmisch-klima­ti­schen, die tran­szen­denten und die onto­lo­gi­schen Grund­lagen seines Lebens und Sterbens auf der Erde.

Teil­neh­mende Beob­ach­tung
Als metho­di­sche Annä­he­rung an ein solches Milieu eignet sich am ehesten die ethno­lo­gi­sche Feld­for­schung, weil sie das Leben der Menschen und seine Bedin­gungen gewis­ser­maßen aus eigener Anschauung zur Kenntnis nimmt. Besonders die Methode der „Teil­neh­menden Beob­ach­tung“ ist präde­sti­niert. Dabei sucht sich im engeren Sinn der Ethno­logie der Forscher länger­fristig einen Platz bei einer Gruppe und lebt möglichst eng mit der „Ziel­gruppe“ zusammen, um auf diese Weise möglichst viel über ihr Leben zu erfahren.22Für dies und das weitere siehe.: Beer, Bettina: Methoden ethno­lo­gi­scher Feld­for­schung, Berlin 22008. ↩︎

Der Begriff der Teilnahme kann dabei unter­schied­lich aufge­fasst werden. Physische Nähe ist die eine allge­meine Voraus­set­zung für das Gelingen der Beob­ach­tung, denn sie basiert jeden­falls auch auf sozialen Bezie­hungen zwischen Forschern und den zu unter­su­chenden Menschen. Sie ist das Gegenteil von Unter­su­chungen im Labor, bei denen Dinge und Sach­ver­halte unter­sucht werden, auf die der Beob­achter gar nicht oder nur gering einwirkt. Im Gegensatz dazu ist die „Teil­neh­mende Beob­ach­tung“ situa­ti­ons­ab­hängig – vom Ort, von den Menschen, die daran teilhaben und die mitein­ander inter­agieren; Ergeb­nisse von Feld­for­schungen lassen sich nie genau gleich wieder­holen. Genauso wie ihre Ergeb­nisse vom Verhalten der Beob­ach­teten abhängen, so auch von der Art und Weise, wie der Forscher inter­agiert, wie er mit den Menschen kommu­ni­ziert und auf welche Weise er die Ergeb­nisse aufnimmt und auswertet. Insofern ist diese ethno­lo­gi­sche Methode bestens geeignet, den archi­tek­to­ni­schen Metho­den­kanon zu ergänzen, um zumindest in Fällen, wo es naheliegt, Erkennt­nisse über den Ort und sein Milieu zu gewinnen.

Alte Brücke Heidelberg Foto: Radosław Drożdżewski
Alte Brücke Heidel­berg Foto: Radosław Droż­dżewski

Ein gutes Beispiel für das Gelingen eines solchen Ansatzes ist den Archi­tekten Anne Lacaton und Jean-Philippe Vassal gelungen. Bei der Aufgabe, die Place Léon Aucoc – eine drei­eckige Formation des 19. Jahr­hun­derts mit einfacher Archi­tektur, Bäumen, Bänken und einem Petanque-Spiel-Platz – in Bordeaux zu revi­ta­li­sieren, kamen sie 1996 zu folgender Methode: „Bei unserem ersten Besuch bekamen wir das Gefühl, dass dieser Platz schon schön ist, weil er authen­tisch ist und es ihm an Raffi­nesse fehlt. Er besitzt die Schönheit dessen, was offen­sicht­lich, notwendig, richtig ist. Seine Bedeutung ergibt sich direkt. Die Leute sind hier zu Hause in einer Atmo­sphäre von Harmonie und Ruhe, die sich über viele Jahre hinweg gebildet hat. Wir haben einige Zeit damit verbracht, um zu sehen, was dort passiert. Wir haben uns mit einigen Bewohnern unter­halten. Dann haben wir über ein Entwick­lungs­pro­jekt auf diesem Platz im Hinblick auf seine Verschö­ne­rung gespro­chen: (…) Geht es darum, einen Boden­belag durch einen anderen zu ersetzen? Eine hölzerne Bank mit einem Mehr-Up-to-Date-Design in Stein? Oder um einen anderen, modi­scheren Lampen­stan­dard? Nichts verlangt hier nach einer großen Verän­de­rung. Verschö­ne­rung hat hier keinen Platz. Qualität, Charme, Leben gibt es auch so. Der Platz ist bereits schön. Als Projekt haben wir einige einfache und schnell durch­zu­füh­rende Wartungs­ar­beiten vorge­schlagen: Der Kies sollte erneuert, der Platz öfter gereinigt, die Linden regel­mäßig gepflegt werden. Den Verkehr haben wir leicht modi­fi­zieren können, um die Benutzung des Platzes zu verbes­sern und die Einhei­mi­schen zufrie­den­zu­stellen.“23https://​www​.laca​tonv​assal​.com/​i​n​d​e​x​.​p​h​p​?​i​d​p​=37# (letzter Zugriff: 21. Mai 2017). ↩︎

Auch wenn hier – ange­sichts der Frage­stel­lung der Beob­ach­tung – noch nicht der Voll­be­griff des „Ortes“ verwendet wird, wird erkennbar, dass die Einfüh­lungs­äs­thetik, die Lacaton/​Vassal bemüht haben, Klarheit über das Wesen des Ortes als Kris­tal­li­sa­ti­ons­punkt mensch­li­chen Lebens erzielt hat. Deutlich wird auch, wie die Beob­ach­tung des mensch­li­chen Verhal­tens die Bewertung der ephemeren Quali­täten des Platzes gestei­gert hat. Dass diese Wert­schät­zung des Alltäg­li­chen schließ­lich eine ange­mes­sene Behand­lung der Aufgabe der „Verschö­ne­rung“ des Platzes gefunden hat, spricht für die Sensi­bi­lität der Archi­tekten, die ein über­zeu­gendes Beispiel für den Umgang mit „Orten“ in der Archi­tektur gegeben haben.

Prof. Andreas Denk (*1959) studierte Kunst­ge­schichte, Städtebau, Technik‑, Wirt­schafts- und Sozi­al­ge­schichte sowie Vor- und Früh­ge­schichte in Bochum, Freiburg i. Brsg. und in Bonn. Er ist Archi­tek­tur­his­to­riker und Chef­re­dak­teur dieser Zeit­schrift und lehrt Archi­tek­tur­theorie an der Tech­ni­schen Hoch­schule Köln. Er lebt und arbeitet in Bonn und Berlin.

  1. Mensch und Raum. Das Darm­städter Gespräch mit den wegwei­senden Vorträgen von Schwarz, Schweizer, Heidegger, Ortega y Gasset, Neuaus­gabe, Braun­schweig 1991, S. 88–102, hier: S. 91 (Bauwelt Funda­mente 94). ↩︎
  2. Ebda., S. 67. ↩︎
  3. Ebda. ↩︎
  4. Ebda., S. 70. ↩︎
  5. Ebda., S. 73. ↩︎
  6. Ebda., S. 88. ↩︎
  7. Ebda., S. 92 f. ↩︎
  8. Ebda., S. 98. ↩︎
  9. Ebda., S. 71 f. Vgl. auch: Boyken, Immo: Otto Ernst Schweizer. 1890 – 1965. Bauten und Projekte, Stuttgart 1996, zum Nürn­berger Stadion bsds. S. 102–113. ↩︎
  10. Vgl.: Steinbach, Rudolf: Die Alte Brücke in Heidel­berg und die Proble­matik des Wieder­auf­baus. In: Conrads, Ulrich (Hrsg.): Die Städte himmel­offen. Reden und Refle­xionen über den Wieder­aufbau des Unter­ge­gan­genen und die Wieder­kehr des Neuen Bauens 1948/49, Stuttgart 2002, S. 171–179 (Bauwelt Funda­mente 125). ↩︎
  11. Ebda., S. 94 f. ↩︎
  12. Heidegger, Martin: Der Ursprung des Kunst­werks. Mit einer Einfüh­rung von Hans Georg Gadamer, Stuttgart 1978 (1960), S. 45 (Reclams Univer­sal­bi­blio­thek Nr. 8446). ↩︎
  13. Ursprung des Kunst­werks, S. 42 f. ↩︎
  14. Ebda., S. 42. ↩︎
  15. Ebda., S. 95.
    ↩︎
  16. Ebda., S. 93. ↩︎
  17. Zur Differenz zwischen dem Heid­eg­ger­schen Raum­be­griff und der Funktion des Begriffs als Synonym für „Zwischen­raum“ und „Ausdeh­nung“ im physi­ka­li­schen Raum­be­griff vgl. ebda., S. 96 f. Auch hier nimmt Heidegger bewusst Bezug auf Otto Ernst Schweizer, indem er den Begriff „Stadion“, den Schweizer im Sinne seines Entwurfs benutzt hatte, im Sinne der Wort­be­deu­tung „Abstand zwischen zwei Stellen“ verwendet. Zugleich konkre­ti­siert er das Bauen in seinem Sinne als weiter­rei­chende Erschei­nung: Weil das Bauen Dinge zu Orten, also zu Contai­nern des Gevierts, werden lässt, ist es „dem Wesen der Räume und der Wesens­her­kunft ‚des’ Raumes näher als alle Geometrie und Mathe­matik.“ (ebda., S. 99) ↩︎
  18. Ebda., S. 99. ↩︎
  19. Ebda., S. 100 f. Heidegger betont jedoch auch, dass der Hinweis auf den Schwarz­waldhof keines­wegs eine Orien­tie­rung für die Form des Wohnens sei, „sondern er veran­schau­licht an einem gewesenen Wohnen, wie es zu bauen vermochte.“ (S. 101). ↩︎
  20. Ebda., S. 109 f. Für José Ortega y Gassets knappe apho­ris­ti­sche Replik („Es ist nur ein einziges Wort, das ich dem Herrn Bonatz sagen möchte, nämlich: dass der liebe Gott den Zerdenker brauchte, damit die anderen Tiere nicht fort­wäh­rend in Schlaf fielen“, ebda., S. 112), äußerte Heidegger später nach­hal­tige Dank­bar­keit. ↩︎
  21. Führ, Eduard: genius loci. Phänomen oder Phantom? In: Wolken­ku­ckucks­heim, 3. Jg., H. 2. Juni 1998 (http://​www​.cloud​cuckoo​.net/​o​p​e​n​a​r​c​h​i​v​e​/​w​o​l​k​e​/​d​e​u​/​T​h​e​m​e​n​/​9​8​2​/​F​u​e​h​r​/​f​u​e​h​r​_​t​.​h​tml, letzter Zugriff, 22. Mai 2017). ↩︎
  22. Für dies und das weitere siehe.: Beer, Bettina: Methoden ethno­lo­gi­scher Feld­for­schung, Berlin 22008. ↩︎
  23. https://​www​.laca​tonv​assal​.com/​i​n​d​e​x​.​p​h​p​?​i​d​p​=37# (letzter Zugriff: 21. Mai 2017). ↩︎
Otto Ernst Schweizer, Großer Sendemast Mühlacker, Baujahr 1950, Foto: Zonk43
Otto Ernst Schweizer, Großer Sendemast Mühlacker, Baujahr 1950, Foto: Zonk43
Otto Ernst Schweizer, Stadion in Nürnberg, in: immo Boyken, Otto Ernst Schweizer, 1890-1965. Bauten und Projekte, Stuttgart 1996
Otto Ernst Schweizer, Stadion in Nürnberg, in: immo Boyken, Otto Ernst Schweizer, 1890–1965. Bauten und Projekte, Stuttgart 1996
Josef-Kardinal-Frings-Brücke, Düsseldorf 1950–1951, Foto: D. Ritter
Josef-Kardinal-Frings-Brücke, Düssel­dorf 1950–1951, Foto: D. Ritter
Heidelberg mit Alter Brücke vom Philosophenweg aus gesehen, 1896, Fotograf unbekannt
Heidel­berg mit Alter Brücke vom Philo­so­phenweg aus gesehen, 1896, Fotograf unbekannt
Alte Brücke Heidelberg mit dem Brückheiligen Nepomuk, 2010. Foto: Keith Knapp
Alte Brücke Heidel­berg mit dem Brück­hei­ligen Nepomuk, 2010. Foto: Keith Knapp
Alte Brücke Heidelberg Foto: Radosław Drożdżewski
Alte Brücke Heidel­berg Foto: Radosław Droż­dżewski