Ener­gie­wende et al

BDA Hessen

Mit dem Start der Reihe zu den Themen der Ener­gie­wende, ihren Auswir­kungen und ihren Chancen für die Archi­tektur und die Gestal­tung unserer Umwelt in der Öffent­lich­keit will der BDA Hessen die Diskus­sion weiter vertiefen und mit vier Veran­stal­tungen in der Region für eine Verknüp­fung von archi­tek­to­nisch-städ­te­bau­li­chen Quali­täts­an­sprü­chen mit den ener­ge­ti­schen Notwen­dig­keiten werben.

1. Ring 2030 – Ener­gie­wende kontra Welt­kul­tur­erbe?
Die histo­ri­sche Bausub­stanz steht auf dem Prüfstand. Grund hierfür sind drama­tisch steigende Heiz­kosten und das poli­ti­sche Ziel zur CO2-Redu­zie­rung. Am Beispiel des 1. Ring in Wiesbaden soll unter­sucht werden, welche Spuren die Ener­gie­wende in einem bedeu­tenden städ­te­bau­li­chen Ensemble hinter­lassen könnte. In Kurz­vor­trägen mit anschlie­ßender Diskus­sion sind eine Bestands­auf­nahme zu EnEV und Förder­pro­grammen, Kriterien der Denk­mal­pflege, alter­na­tive Konzepte zur ener­ge­ti­schen Sanierung und Ener­gie­be­reit­stel­lung sowie weiter­ge­hende Ansätze zur CO²-neutralen Stadt Themen­schwer­punkte.

Refe­renten
Siegfried Delzer (Delzer Kyber­netik GmbH, Lörrach): System­be­trach­tung für eine effi­zi­ente Ener­gie­wende
Markus Schönborn (KfW, Berlin): Förderung für Ener­gie­ef­fi­zi­entes Bauen + Sanieren im Kontext der Stadt­ent­wick­lung
Roswitha Kaiser (Landesamt für Denk­mal­pflege Hessen, Wiesbaden): Posi­tionen der Denk­mal­pflege zur EnEV
Thomas Möck (ITA – Inge­nieurges. für Tech­ni­sche Akustik, WI): Ener­ge­ti­sche Sanierung denk­mal­ge­schützter Gebäude
Günter Pfeifer BDA DWB (Pfeifer Kuhn Archi­tekten, Freiburg): Sparen oder Gewinnen: haben wir die richtige Effi­zi­enz­stra­tegie?
Christian Dietl (CEO – WSP Deutsch­land AG, München): Über­ge­ord­nete Ener­gie­kon­zepte

8. November
19.00 Uhr
Museum Wiesbaden
Friedrich-Ebert-Allee 2
65185 Wiesbaden

Einen Beitrag von Günter Pfeifer aus der aktuellen Ausgabe der architekt „sparen oder gewinnen. plädoyer für einen para­dig­men­wechsel“ zum Thema lesen Sie hier.

Doppel­vor­trag: Vom Ener­gie­sparen zur Emis­si­ons­frei­heit – Wärme gewinnen statt nur dämmen
Im Doppel­vor­trag wird sowohl die Frage nach dem sensiblen Umgang mit dem Baube­stand als auch die nach inte­gra­tiven Haus­technik-Konzepten gestellt. Der verein­fa­chenden und defen­siven Strategie des Dämmens werden inte­gra­tive Konzepte und Betrach­tungs­weisen gegenüber gestellt, die die Gesamt­bi­lanz von Quar­tieren und Gebäuden in den Mittel­punkt rücken.

Refe­renten
Theresia Gürtler-Berger (Ressort Denk­mal­pflege und Kultur­gü­ter­schutz, Stadt Luzern): Der Flügel­schlag des Schmet­ter­lings oder Gedanken zur ener­ge­ti­schen Ertüch­ti­gung des Bestands auf der Basis der Chaos­theorie
Michael de Saldanha (atelier.ClimaDesign. Atelier für energie- und raum­kli­ma­op­ti­miertes Bauen, München): Weniger Energie mit mehr Archi­tektur. Ganz­heit­liche Stra­te­gien für energie- und raum­kli­ma­op­ti­mierte Gebäude

19. November
18.00 Uhr
Aula des Fach­be­reichs Bauwesen THM (Tech­ni­sche Hoch­schule Mittel­hessen)
Südanlage 6
35390 Gießen

20. November
18.00 Uhr
Aula der Alten Univer­sität (Dalberg­schule) am Univer­si­täts­platz
Univer­si­täts­straße 1
36037 Fulda

Das Klima der Stadt
Eine isolierte Betrach­tung einzelner Gebäude im Hinblick auf die Opti­mie­rung des Ener­gie­ver­brauchs wird der städ­ti­schen Wirk­lich­keit nicht gerecht. Es gilt, die Poten­ziale unter­schied­li­cher Gebäu­de­typen gegen­ein­ander abzuwägen. Sanie­rungs­maß­nahmen sozial und gestal­te­risch verträg­lich aufein­ander abzu­stimmen und inte­gra­tive Konzepte für Quartiere zu entwi­ckeln. Förder­instru­menten kommt dabei eine rich­tungs­wei­sende Aufgabe zu.

Refe­renten
Burkhard Touché (KfW Banken­gruppe, Berlin)
Manfred Hegger (HHS Hegger Hegger Schleiff Archi­tekten, Kassel)
Matthias Koziol (BTU Cottbus, Lehrstuhl Stadt­technik)

22. November
19.30 Uhr
Römer 9
Römerberg 9
60311 Frankfurt am Main

Der Eintritt zu allen Veran­stal­tungen ist frei, detail­lierte Infor­ma­tionen gibt es auf der Inter­net­seite des BDA Hessen.
Red.