Entwerfen

Zu den Grenzen der Verwis­sen­schaft­li­chung

Dass die Archi­tektur oder das Entwerfen derzeit verwis­sen­schaft­licht werden, glaube ich nicht. Doch die Beziehung von Archi­tektur und Entwurf, Wissen und Wissen­schaft wird intensiv disku­tiert – Grund genug, sich mit dieser Diskus­sion zu befassen. Für ihre Entste­hung sehe ich zwei Gründe: Der erste liegt schon seit geraumer Zeit in einer Verschie­bung und Regu­lie­rung akade­mi­scher Aner­ken­nungs­ver­fahren – der zweite liegt in dem Interesse an den Verfahren und Poten­tialen des Entwer­fens, in denen die Archi­tektur Paradigma und Gegen­stand kultur­wis­sen­schaft­li­cher Forschung wird.

Insti­tu­tionen
Als vor etwa 15 Jahren die Frage gestellt wurde, worin sich die Archi­tektur als forschende Wissen­schaft erweist, begann eine Diskus­sion, die der Archi­tektur zunächst einmal fremd war. Weder die Entwick­lungs­logik der akade­misch etablierten Disziplin noch die archi­tek­to­ni­sche Praxis erfor­derten eine Antwort auf diese Frage. Im Zentrum der damaligen wie heutigen Archi­tek­tur­ent­wick­lung und ‑ausbil­dung stand und steht der Entwurf, damit die Konzi­pie­rung und Entwick­lung komplexer und inno­va­tiver Projekte. Die Frage der Einord­nung dieser Praxis in wissen­schaft­liche Zusam­men­hänge, gar die Frage, ob Archi­tektur als eine forschende und/​oder wissen­schaft­liche Disziplin zu gelten habe, stellte sich für die Theorie, die Geschichte, die Praxis der Archi­tektur zu dem Zeitpunkt weder aktuell noch prin­zi­piell.

Dennoch war die Frage nicht unwichtig, denn die Antworten waren folgen­reich. Mit der Etablie­rung eines Wett­be­werbs um Forschungs­gelder, der mit Rankings, Beloh­nungs- und Sank­ti­ons­sys­temen flankiert war und ist, ging für alle akade­mi­schen Diszi­plinen ein Defi­ni­tions- und Expli­ka­ti­ons­zwang einher. Denn Forschungs­gelder, die für wissen­schaft­liche Projekte vergeben werden, verlangen Empfänger, die sich als forschend, wissen­schaft­lich tätig und quali­fi­ziert erweisen und darstellen müssen.

Lässt sich Entwurf als Wissenschaft betreiben? Peter Zumthor, Therme Vals, Vals 1993 – 1996, Foto: Mariano Mantel (via flickr.com / CC BY-NC 2.0
Lässt sich Entwurf als Wissen­schaft betreiben? Peter Zumthor, Therme Vals, Vals 1993 – 1996, Foto: Mariano Mantel (via flickr​.com / CC BY-NC 2.0

Bis heute ist es für die meisten Lehr­stühle der Archi­tek­tur­fa­kul­täten nicht leicht, an Forschungs­mittel zu kommen, es sei denn, sie unter­su­chen neue Mate­ria­lien, arbeiten an Auto­ma­ti­sie­rungs­pro­zessen oder konzi­pieren ener­gie­spa­rende Maßnahmen. Forschung, die tech­ni­sche Inno­va­tion verspricht, wird derzeit großzügig unter­stützt. In gerin­gerem Maße fördern Dritt­mittel auch die Unter­su­chung inno­va­tiver Betei­li­gungs­ver­fahren, Forschungen zur Bauge­schichte konkreter Orte und Objekte oder zu ästhe­ti­schen Praxen. Als unbe­zwei­felt wissen­schaft­lich gelten nach wie vor die nicht zentralen Fächer der Archi­tek­tur­aus­bil­dung, von Kultur­wis­sen­schaft bis Bauin­ge­nieur­wesen. Vorhaben, in deren Zentrum ein Entwurf steht, nehmen diese Hürde für gewöhn­lich nicht.
Die Archi­tektur und insbe­son­dere die für ihr Selbst­ver­ständnis zentrale Tätigkeit des Entwer­fens entspre­chen nicht selbst­ver­ständ­lich den Forde­rungen, die derzeit an Forschung und Wissen­schaft gestellt werden, weshalb es sich lohnt, den Beson­der­heiten der Archi­tektur als Disziplin und Praxis Aufmerk­sam­keit zu schenken. Diese Beson­der­heiten lassen sich an vielerlei Aspekten aufzeigen.1Siehe dazu beispiels­weise meinen Artikel „Archi­tektur als Forschung?“ in der architekt 1/09; in Teilen wieder­hole ich mich hier, bin jedoch mitt­ler­weile skep­ti­scher in Bezug auf die Entwick­lung, Behaup­tung und Aner­ken­nung einer eigen­stän­digen archi­tek­to­ni­schen Forschung. ↩︎

Hier soll der Verweis auf die diversen insti­tu­tio­nellen Einbin­dungen der Archi­tek­tur­aus­bil­dung den Punkt illus­trieren. Denn es gibt Archi­tek­tur­aus­bil­dungen an Insti­tu­tionen mit sehr unter­schied­li­chen Tradi­tionen und Selbst­ver­ständ­nissen: In Deutsch­land ist Archi­tektur an Tech­ni­schen Univer­si­täten und Hoch­schulen, an Fach­hoch­schulen, an Kunst­hoch­schulen und ‑univer­si­täten sowie an Kunst­aka­de­mien etabliert, aller­dings nicht an Univer­si­täten. Außerhalb Deutsch­lands sieht das Bild anders, doch auch vari­an­ten­reich aus: In den USA etwa ist die Archi­tektur auch an Elite-univer­si­täten vertreten, darunter in Yale, an der Columbia Univer­sity oder in der Harvard Graduate School of Design, die der Harvard Univer­sity zugehört; in Frank­reich ist Archi­tektur an mit Fach­hoch­schulen vergleich­baren Insti­tu­tionen verankert, die Reprä­sen­tanz an den wissen­schaft­lich ausge­rich­teten Elite­schulen des Landes ist ihr verwehrt.

Schon in Bezug auf die Insti­tu­tionen, an denen Archi­tektur gelehrt wird, ist sie als Sonder­fall zu betrachten; selbst in den Insti­tu­tionen, die sie beher­bergen, fällt sie auf. In Tech­ni­schen Univer­si­täten wirkt sie gele­gent­lich irri­tie­rend künst­le­risch, in Kunst­hoch­schulen wird sie als bemer­kens­wert alltagsnah und nützlich wahr­ge­nommen. Die heutigen Einbin­dungen aber reflek­tieren oftmals die Anfänge, aus denen sich der jetzige Stand der Ausbil­dung entfaltet hat, die Entwick­lung aus Bauaka­de­mien und Bauge­wer­be­schulen, aus einzelnen künst­le­ri­schen Lehr­stühlen, aus kunst­his­to­ri­schen Tradi­tionen, aus inge­nieur­tech­ni­schen wie ‑wissen­schaft­li­chen Kontexten.

Raumerlebnis als Ergebnis von Bauchgefühl? Auguste Perret, Kirche St. Joseph, Le Havre 1951 – 1957, Foto: Andreas Denk
Raum­er­lebnis als Ergebnis von Bauch­ge­fühl? Auguste Perret, Kirche St. Joseph, Le Havre 1951 – 1957, Foto: Andreas Denk

Bemer­kens­wert ist, dass die meisten Archi­tek­tur­aus­bil­dungen, mit unter­schied­li­chen Gewich­tungen, heute noch den gesamten Umriss dieser Bezüge reflek­tieren, wenn auch in aktua­li­sierten Formen und ergänzt um weitere Themen. Genau diese Vielfalt von Bezügen und Anknüp­fungs­punkten ist für die Archi­tektur essen­tiell und charak­te­ris­tisch. Denn ihre Entwürfe konzi­pieren in komplexer Weise die raum-zeit­li­chen Bedin­gungen künftiger Situa­tionen. Das verlangt die Berück­sich­ti­gung unter anderem konstruk­tiver, tech­ni­scher und künst­le­ri­scher, sozialer und alltags­prak­ti­scher Aspekte und damit eine gene­ra­lis­ti­sche Haltung. Die Spezia­li­sie­rung der Archi­tektur liegt schließ­lich in der inno­va­tiven Synthese dieser unter­schied­lichsten Aspekte und den damit verbun­denen Wissens­formen.

Entwurfs­for­schung
Es sind gerade diese vielen Aspekte und die „Kunst“ ihrer inno­va­tiven und kreativen Inte­gra­tion, die das wissen­schaft­liche Interesse am Entwerfen wecken. Das bestärkt den Verdacht, es könne an dessen Verwis­sen­schaft­li­chung gear­beitet werden. Das kann man in der Tat so sehen, denn Entmys­ti­fi­zie­rung und Aufklä­rung von entwer­fe­ri­schen Prozessen könnten beispiels­weise einer Opera­tio­na­li­sie­rung der Verfahren dienen. Wenn es gelänge, diese zu iden­ti­fi­zieren, zu verall­ge­mei­nern und schlicht anwendbar zu machen, wäre das für die Lösung komplexer und schwach defi­nierter Probleme viel­fäl­tiger Art von Bedeutung. Doch dieses Ziel scheint, so werde ich im nächsten Abschnitt argu­men­tieren, eher fern zu sein – und das Entwerfen eine sehr eigene Gestalt unter den Wegen zu inno­va­tivem „Wissen“. Die Aufklä­rungs­ab­sicht ist Grund genug, das Entwerfen als beson­deren Typus der Gene­rie­rung von neuem Wissen in den forschenden Blick zu nehmen.

Prozess, Art und Ergebnis des Entwer­fens sind derzeit Gegen­stände der Unter­su­chung durch Wissen(schafts)theorie und ‑geschichte, mehrere Kultur­wis­sen­schaften, durch Philo­so­phie und Design­theorie. Ihr Interesse steht im Kontext einer gene­rellen Befragung des „Wissens“, unter anderem der Wissen­schaften, der Künste und des Handwerks. Dazu gehört auch die Unter­su­chung des expli­zier­baren, expli­ziten wie impli­ziten „Wissens“, seiner Formen, ihrer Entwick­lung und Vermitt­lung, in Bezug auf die Archi­tektur durchaus mit der Absicht, hier einen eigenen Weg der Erzeugung von Wissen zu begreifen.2Siehe die von Sabine Ammon und Eva Maria Froschauer heraus­ge­ge­bene Sammlung Wissen­schaft Entwerfen. Vom forschenden Entwerfen zur Entwurfs­for­schung der Archi­tektur, München 2013. ↩︎

Auch Teile der akade­misch etablierten und sehr viel­stim­migen Archi­tektur befor­schen derzeit das Entwerfen auf wissen­schaft­li­chen, zumindest aber ratio­na­lis­tisch geprägten Wegen. Das wieder­keh­rende Interesse an Ratio­na­li­sie­rung in der Archi­tektur ging oft mit dem Bemühen einher, den Anschluss der Archi­tektur an den aktuellen tech­no­lo­gi­schen Stand und, damit oft verbunden, an den darin reflek­tierten wissen­schafts­theo­re­ti­schen Stand zu defi­nieren.

Auffal­lende Anstren­gungen dieser Art gab es in den 1920er Jahren, als Stan­dar­di­sie­rung ein wichtiges Thema war; weitere in den 1960er Jahren, als die Entwick­lung des Computers, verbunden mit kyber­ne­ti­schen und system­theo­re­ti­schen Ansätzen, die defi­ni­tive Verwis­sen­schaft­li­chung des Entwer­fens erwarten ließen. Bemü­hungen um Ratio­na­li­sie­rung und Auto­ma­ti­sie­rung des Entwurfs­pro­zesses stehen heute im Kontext para­me­tri­schen Entwer­fens, das einen zentralen Punkt der Entwick­lung von Entwürfen berührt, indem es die Fähigkeit zur Darstel­lung, Abschät­zung und Beherr­schung der Abhän­gig­keiten an Algo­rithmen delegiert. Insofern sind die Formu­lie­rung von Para­me­tern und die Defi­ni­tionen ihrer Verknüp­fungen Stellen, an denen heute über das Entwerfen, seinen Zusam­men­hang mit indus­tri­ellen Produk­tionen und normie­renden Prozessen und damit über Möglich­keiten der zeit­ge­nös­si­schen Archi­tektur reflek­tiert und entschieden wird. Auch im Kontext dieser Entwick­lung ist das aktuelle Interesse an der Unter­su­chung des Entwer­fens zu sehen.

Raumerlebnis als Ergebnis von Bauchgefühl? Le Corbusier, Villa Savoye, Poissy 1929 – 1931, Foto: Victor Tsu (via flickr.com / CC BY-NC 2.0)
Raum­er­lebnis als Ergebnis von Bauch­ge­fühl?
Le Corbusier, Villa Savoye, Poissy 1929 – 1931, Foto: Victor Tsu (via flickr​.com / CC BY-NC 2.0)

Kriterien
Auffal­lend ist der Aspekt­reichtum des Entwer­fens ebenso wie seine Nähe und Ferne zu anderen Formen der Inno­va­tion, zu Erfin­dungen, Entwick­lungen und zu wissen­schaft­li­chen Forschungs­stra­te­gien. Fest­zu­halten ist, dass einige Verfahren, mit denen Entwürfe entstanden sind und entstehen, Paral­lelen zu Verfahren zur Gewinnung von wissen­schaft­li­chen Erkennt­nissen aufweisen. Dazu gehören Expe­ri­mente unter kontrol­lierten Bedin­gungen, die von Ästhetik bis Konstruk­tion unter­schied­liche Aspekte betreffen können; die Verein­fa­chung von Problemen durch ihre Abstrak­tion in Modell­kon­struk­tionen; Analog­bil­dungen und ihre Unter­su­chung; die Aufstel­lung von Zweck-Mittel-Rela­tionen, die Zerlegung eines Gesamt­pro­blems und die Defi­ni­tion von Teil­fragen, die einzeln abzu­ar­beiten sind; die Abglei­chung mit bishe­rigen Lösungen ähnlicher Fragen; das Spiel mit Über­set­zungen in unter­schied­liche Medien der Darstel­lung.

Es ist auch evident, dass wohl­de­fi­nierte Symbo­lismen und Nota­tionen sowie Verfahren der Zeichnung exis­tieren, die insgesamt eine etablierte Grundlage der Kommu­ni­ka­tion bieten.
Doch reichen die Paral­lelen wenig darüber hinaus, denn Entwurfs­pro­zesse unter­scheiden sich von als solchen aner­kannten wissen­schaft­li­chen Unter­su­chungen unter anderem im Hinblick auf ihre Ziele: Das Ziel eines Entwurfs ist nicht Erkenntnis, die den Kriterien empirisch arbei­tender oder inter­pre­tie­render Wissen­schaften, natur- oder kultur­wis­sen­schaft­li­chen Maßstäben der Erkennt­nis­ge­win­nung entspre­chen würde, sondern ein singu­läres Ergebnis, ein einzelnes Konzept oder Produkt im Sinne eines Prototyps. Das hat theo­re­ti­sche und metho­di­sche Konse­quenzen für den Prozess der beson­deren Wissens­ge­ne­rie­rung, die ein Entwurf darstellt, denn keine Methode, keine Arti­ku­la­tion muss in ihrer Durch­füh­rung an einem anderen Maß gemessen werden als an dem Ziel des Entwurfs.

Weitere Unter­schiede liegen im Verhältnis zu Idio­syn­kra­sien und weiteren Spuren von Indi­vi­dua­lität. In archi­tek­to­ni­schen Entwürfen sind sie nicht unüblich, während Forschung und Wissen­schaft sie aus ihren Ergeb­nissen zu verbannen suchen, indem deren Verall­ge­mei­ner­bar­keit gezeigt wird oder aber eine Recht­fer­ti­gung in einer mittels Argu­menten geführten und auf Trans­pa­renz zielenden Debatte statt­findet. In Grenzen haben auch Entwürfe verall­ge­mei­ner­bare und / oder mit Argu­menten zu belegende Ergeb­nisse. Doch weder Verall­ge­mei­ner­bar­keit noch Wieder­hol­bar­keit oder Trans­pa­renz sind die wich­tigsten Kriterien, an denen ein „guter“ Entwurf gemessen wird. Abgesehen von viel­fäl­tigen Kriterien der Nütz­lich­keit sind gestal­te­ri­sche und ästhe­ti­sche Momente zentral. Damit kommen Vermögen in das Spiel des Entwer­fens, die für wissen­schaft­liche Forschung zwar nicht über­flüssig, aber keines­falls entschei­dend sind: gestal­te­ri­sche Fähig­keiten und durch breite Bildung erwor­bener Geschmack, ausge­bil­dete Haltungen zu bestimmten Aufgaben und jene Art verdich­teter Erfahrung, die als Intuition gefasst werden kann. Diese von Indi­vi­duen oder Gruppen in Entwürfe einge­brachten Momente sind nicht voll­ständig expli­zierbar, auch wenn sie einer Kritik unter­liegen können und sollten.

Verwis­sen­schaft­li­chung?
Kann es also überhaupt um eine Verwis­sen­schaft­li­chung des Entwer­fens gehen? Das wird nur um den Preis gelingen, dass dieser faszi­nie­renden Form der Erzeugung von neuen Ideen, guten Lösungen und inter­es­santen Fragen der Bezug auf Singu­la­rität, Indi­vi­dua­lität und poten­ziell offene Zukünfte ausge­trieben wird. Daher schlage ich andere Fragen vor: Welchen Platz soll das Entwerfen in der Archi­tektur – und im Bauen – haben? Welchen Platz kann und soll die Archi­tektur in Insti­tu­tionen der Wissens­ver­mitt­lung einnehmen? Wieweit tragen die insti­tu­tio­nellen Tradi­tionen? Brauchen wir nach wie vor die akade­mi­sche Disziplin Archi­tektur, die als letzte einen gene­ra­lis­ti­schen Zugriff auf Situa­tionen profes­sio­nell arti­ku­liert und lehrt? Und wie könnte eine Förderung der Kultur­technik Entwerfen aussehen?

Prof. Dr. Susanne Hauser lehrt seit 2005 Kunst- und Kultur­ge­schichte im Studien-gang Archi­tektur der Univer­sität der Künste Berlin. Buch­ver­öf­fent­li­chungen u.a.: Kultur­technik Entwerfen (koed. mit Daniel Gethmann 2009); Archi­tek­tur­wissen. Grund­la­gen­texte aus den Kultur­wis­sen­schaften, 2 Bde. (koed. mit Christa Kamleit­hner und Roland Meyer 2011/2013); Archi­tektur in trans­dis­zi­pli­närer Perspek­tive (koed. mit Julia Weber 2015).

  1. Siehe dazu beispiels­weise meinen Artikel „Archi­tektur als Forschung?“ in der architekt 1/09; in Teilen wieder­hole ich mich hier, bin jedoch mitt­ler­weile skep­ti­scher in Bezug auf die Entwick­lung, Behaup­tung und Aner­ken­nung einer eigen­stän­digen archi­tek­to­ni­schen Forschung. ↩︎
  2. Siehe die von Sabine Ammon und Eva Maria Froschauer heraus­ge­ge­bene Sammlung Wissen­schaft Entwerfen. Vom forschenden Entwerfen zur Entwurfs­for­schung der Archi­tektur, München 2013. ↩︎

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Lässt sich Entwurf als Wissenschaft betreiben? Peter Zumthor, Therme Vals, Vals 1993 – 1996, Foto: Mariano Mantel (via flickr.com / CC BY-NC 2.0
Lässt sich Entwurf als Wissen­schaft betreiben? Peter Zumthor, Therme Vals, Vals 1993 – 1996, Foto: Mariano Mantel (via flickr​.com / CC BY-NC 2.0
Raumerlebnis als Ergebnis von Bauchgefühl? Auguste Perret, Kirche St. Joseph, Le Havre 1951 – 1957, Foto: Andreas Denk
Raum­er­lebnis als Ergebnis von Bauch­ge­fühl? Auguste Perret, Kirche St. Joseph, Le Havre 1951 – 1957, Foto: Andreas Denk
Raumerlebnis als Ergebnis von Bauchgefühl? Le Corbusier, Villa Savoye, Poissy 1929 – 1931, Foto: Victor Tsu (via flickr.com / CC BY-NC 2.0)
Raum­er­lebnis als Ergebnis von Bauch­ge­fühl?
Le Corbusier, Villa Savoye, Poissy 1929 – 1931, Foto: Victor Tsu (via flickr​.com / CC BY-NC 2.0)