Im Sinne des Gemein­wohls

Die Nach­bar­schaft Samt­we­berei in Krefeld

Der eine oder andere Vertreter aus Wohnungs­wirt­schaft, Archi­tektur und Stadt­ver­wal­tung zuckt zurück, wenn man ihn mit dem Gemein­wohl konfron­tiert: „Viel zu unbe­stimmt“, „da lassen sich keine harten Erfolgs-Indi­ka­toren mit entwi­ckeln“, „das ist zu normativ“. Schlimmer noch: Gemein­wohl wird mit ökono­mi­scher Schwäche, orga­ni­sa­to­ri­scher Komple­xität und poli­ti­scher Weichheit verbunden.

Gemein­wohl als Rechts­grund­lage

Dabei ist das Gemein­wohl auch in den Rechts­grund­lagen seiner Kritiker fest verankert. Das Grund­ge­setz beschreibt die Sozi­al­pflich­tig­keit des Eigentums in § 14 (2) GG mit den Worten „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allge­mein­heit dienen“1 Das BauGB § 1 (5) besagt, dass Bauleit­pläne unter anderem „(…) eine dem Wohl der Allge­mein­heit dienende sozi­al­ge­rechte Boden­nut­zung gewähr­leisten“ 2 sollen, und in der einen oder anderen Gemein­de­ord­nung wird auch den Kommunen als Ganzes das Gemein­wohl ins Stammbuch geschrieben. So in Baden-Würt­tem­berg in § 1 (2): „Die Gemeinde fördert in bürger­schaft­li­cher Selbst­ver­wal­tung das gemein­same Wohl ihrer Einwohner (…)“3. Wenn wir schließ­lich eine Vorgabe aus Bayern ernst nähmen, nämlich Art. 161 (2) der Baye­ri­schen Verfas­sung, würden wir die „Stei­ge­rungen des Boden­wertes, die ohne beson­deren Arbeits- oder Kapi­tal­auf­wand des Eigen­tü­mers entstehen, (…) für die Allge­mein­heit nutzbar (…) machen“4.Parla­men­ta­ri­scher Rat (23.05.1949): Grund­ge­setz. GG, vom Juli 2012, S. 19. ↩︎BauGB vom 23.09.2004 (15.09.2014): Bauge­setz­buch, S. 8. ↩︎Land Baden-Würt­tem­berg (24.07.2000): Gemein­de­ord­nung für Baden-Würt­tem­berg. Gemein­de­ord­nung, GemO. Online verfügbar unter www​.landes​recht​-bw​.de/​j​p​o​r​t​a​l​/​p​o​r​t​a​l​/​t​/​7​j​n​/​p​age, zuletzt geprüft am 26.12.2013. ↩︎Baye­ri­scher Landtag (02.12.1946): Baye­ri­sche Verfas­sung vom 15.12.1998, zuletzt geändert durch Gesetze am 10.11.2003. Online verfügbar unter www​.uni​-augsburg​.de/​e​i​n​r​i​c​h​t​u​n​g​e​n​/​g​l​e​i​c​h​s​t​e​l​l​u​n​g​s​b​e​a​u​f​t​r​a​g​t​e​/​d​o​w​n​l​o​ads, zuletzt geprüft am 03.01.2016. ↩︎

Allein, die Unbe­stimmt­heit bleibt und ist besonders den Profes­sionen unheim­lich, die sich in den 1990er Jahren den ebenfalls unbe­stimmten Verhei­ßungen des Akti­en­marktes verschrieben haben. Dabei ist doch das besonders Reizvolle an dem Begriff Gemein­wohl, dass er entwick­lungs­fähig ist und sich mit der Gesell­schaft und ihrer Kultur verändert und immer wieder mit konkreten Inhalten gefüllt werden muss.5 Er steht mit dieser Eigen­schaft in guter Nach­bar­schaft zu  „Würde des Menschen“ oder „Kindes­wohl“. Diese Begriffe prägen unser Rechts­system, obwohl wir sie nicht absolut oder a priori beschreiben können. Es gibt keine Maßein­heit für Würde und auch keine für Kindes­wohl und doch sind beide bestim­mende Größen unseres Handelns.Für das Gemein­wohl schickt sich gerade eine junge Bewegung – die Gemein­wohl-ökonomie – an, dies zu ändern: www​.ecogood​.org. ↩︎

Die Alte Samtweberei wird als Gemeinschafts-, Wohn- und Arbeitsort schnell als ein neues Zentrum im Samtweberviertel wahrgenommen, 2013, Foto: Stefan Bayer Mai 2014
Die Alte Samt­we­berei wird als Gemeinschafts‑, Wohn- und Arbeitsort schnell als ein neues Zentrum im Samt­we­ber­viertel wahr­ge­nommen, 2013, Foto: Stefan Bayer
Mai 2014

Umori­en­tie­rung von Wohnungs­po­litik

Ähnlich bestim­mend sollte eigent­lich eine am allge­meinen Wohl orien­tierte Wohnungs- und Stadt­ent­wick­lungs­po­litik sein, indem sie sich dafür einsetzt, dass Menschen nicht mehr von den Wohnungs­märkten ausge­schlossen sind, dass die struk­tu­relle Über­for­de­rung der Ankommens-Stadt­teile mit lang­fris­tiger und komple­men­tärer Förderung aus dem Bildungs­sektor beant­wortet wird, dass hete­ro­gene Nach­bar­schaften die Norma­lität sind. Dies nicht zu tun, wider­spräche dem Leitbild der Euro­päi­schen Stadt und einer sozial- und sicher­heits­po­li­tisch vernünf­tigen Entwick­lung.

Dabei gibt es kein „Zurück auf Los“ in die 1970er und 1980er Jahre. Die Abschaf­fung der Gemein­nüt­zig­keit für Wohnungs­un­ter­nehmen, Verkäufe von kommu­nalen Wohnungs­be­ständen, die Sonderafa-Ost, Dere­gu­lie­rungen im Baurecht und sozi­al­po­li­tisch unbe­dachte Stadt­teil­sa­nie­rungen kann man getrost als Fehl­ent­wick­lungen bezeichnen. Trotzdem müssen wir keinen Bruch orga­ni­sieren, denn es lässt sich anknüpfen an manche Projekte der Sozialen Stadt, einige kommunale Bauland­be­schlüsse, das Förder­pro­gramm „Initia­tive ergreifen“ des Landes NRW und vor allem die verges­senen scharfen Schwerter des Bauge­setz­buchs.

Auch wenn dies vermehrt gelingen sollte, darf nicht vergessen werden, dass Gemein­wohl und Gemein­schaft wie zwei Seiten einer Medaille mit Eigennutz und Indi­vi­dua­lität verbunden sind. So hat ein Ehren­amtler immer auch das eigene Interesse, die Lust am Tun und seine Aner­ken­nung im Blick. Und ein privater Investor muss – wenn er lang­fristig denkt – das allge­meine Wohl im Blick haben, sonst zerstört er seine Inves­ti­ti­ons­grund­lage. Das Gemein­wohl befindet sich also auf einem schmalen Grat, quasi in einem indif­fe­renten Gleich­ge­wicht. Es balan­ciert nicht stabil obenauf, sondern muss ständig von der einen wie der anderen Seite gestützt werden, damit es nicht entweder in die unend­liche Tiefe der Moral-apostelei, Betrof­fen­heit und Hand­lungs­un­fä­hig­keit oder in den großen Schlund der alles verzeh­renden Rendi­te­ori­en­tie­rung und der Unge­rech­tig­keit stürzt.

Neue Nachbarschaft, Foto: Sinica
Neue Nach­bar­schaft, Foto: Haupt​weg​Ne​ben​wege​.de / Janet Sinica

 

Zivil­ge­sell­schaft als Partner

Auch die Zivil­ge­sell­schaft macht sich auf den Weg und sucht nach ihren Möglich­keiten, diesen schmalen Grat in bestehenden Struk­turen zu beschreiten. Die zahl­rei­chen Initia­tiven, die gemein­schaft­lich und gemeinsam Immo­bi­lien entwi­ckeln und zum Wohle der Allge­mein­heit bewirt­schaften, werden immer mehr.

Diese Immo­vie­lien (Immo­bi­lien von vielen für viele) haben den beson­deren Charme, dass sie innerhalb der gegebenen Rahmen­be­din­gungen Gemein­wohl­ori­en­tie­rung konkret werden lassen und zum Beispiel den Boden und seine Nutzung im Erbbau­recht sichern (Stiftung trias, Stiftung Aktion Kultur­land, Stiftung Edith Maryon), selbst­be­stimmten Wohnraum dauerhaft den Märkten entziehen (Miets­häuser Syndikat) oder, wie die Montag Stiftung Urbane Räume, so in Immo­bi­lien inves­tieren, dass lang­fristig Gewinne für die Gemein­we­sen­ar­beit erwirt­schaftet werden. Das letzte Beispiel soll im Folgenden näher beschrieben werden.

Initi­al­ka­pital für benach­tei­ligte Stadt­teile

Das Prinzip des Programms „Initi­al­ka­pital für eine chan­cen­ge­rechte Stadt­teil­ent­wick­lung“ ist denkbar einfach. Seit Mitte 2014 inves­tieren wir in Steine, um die erwirt­schaf­teten Gewinne anschlie­ßend wieder in Menschen inves­tieren zu können. Und das insbe­son­dere in solche Nach­bar­schaften, die über eine relativ große Problem­dichte verfügen, ohne gänzlich abgehängt zu sein. Nach­bar­schaften, die sich ähnlich dem Gemein­wohl im indif­fe­renten Gleich­ge­wicht 6 befinden zwischen sozialer Hete­ro­ge­nität und inter­kul­tu­reller Spannung, zwischen Buntheit und Verwahr­lo­sung, zwischen zu teuren und zu billigen Wohnungen.Diese Metapher wurde vom Projekt­be­rater und ‑entwickler Wolfgang Kiehle wieder in unseren Sprach­ge­brauch einge­führt. ↩︎

Die Steine – und damit das Vermögen – des ersten Pilot­pro­jekts befinden sich in der Alten Samt­we­berei in der Südwest­stadt Krefelds. Sie gehört der Stadt Krefeld und wurde mit dem 6.700 Quadrat­meter großen Grund­stück und den nach Sanierung etwa 4.700 Quadrat­me­tern vermiet­baren Aufbauten im Frühjahr 2014 im Erbbau­recht an die gemein­nüt­zige Urbane Nach­bar­schaft Samt­we­berei gGmbH (UNS) über­tragen, die von der Carl Richard Montag Förder­stif­tung gegründet worden war. Zweck der UNS ist in erster Linie die gemein­nüt­zige Stadtteil- und Gemein­we­sen­ar­beit, die die Nachbarn beim leben­digen Mitein­ander unter­stützt und unmit­telbar auf die Bedürf­nisse der Menschen vor Ort reagiert. Dabei werden die durchaus vorhan­denen sozial- und bildungs­po­li­ti­schen Ressourcen effektiv mitein­ander vernetzt. Das bedeutet konkret mindes­tens eine halbe Stelle erfahrene Gemein­we­sen­ar­beit, die das neu gegrün­dete Stadt­teil­gre­mium – den Vier­telsrat – betreut, den Stadt­teil­treff­punkt „Die Ecke“ orga­ni­siert und den kleinen Vier­tels­fonds für Einzel­pro­jekte koor­di­niert – und dies dauerhaft.

Erste Eindrücke von der Zukunft der Shedhalle, 2015, Foto: Sylvia Lösche
Erste Eindrücke von der Zukunft der Shedhalle, 2015, Foto: Sylvia Lösche

Das Kapital dafür – wir nennen es Initi­al­ka­pital –, das die Entwick­lung anwirft und das Delta füllt, das der Markt nicht füllen konnte (oder wollte), kommt ganz klassisch aus dem ursprüng­li­chen Stif­tungs­ver­mögen. Hinzu kommen Mittel der öffent­li­chen Hand wie Wohn­raum­för­de­rung und Städ­te­bau­för­de­rung sowie der Erlass des Erbbau­zinses durch die Stadt Krefeld, solange die UNS im Sinne ihrer gemein­nüt­zigen Zwecke arbeitet. Diese Mittel sichern eine Gesamt-inves­ti­tion von circa 7,4 Millionen Euro, die über die bauliche Inves­ti­tion hinaus bereits heute in den Stadtteil hinein wirkt und auch in Zukunft wirken wird. Wenn die Alte Samt­we­berei im Jahr 2017 ausgebaut ist, werden in ihr etwa achtzig Menschen wohnen und circa fünfzig kleine und mittel­große Unter­nehmen arbeiten. Es wird ein Stadt­teil­café mit Nach­bar­schafts­wohn­zimmer betrieben und im Hof wird die alte Shedhalle einem Platz das Dach geben, der von allen aus dem Stadtteil für offene Akti­vi­täten genutzt werden kann.

Diese Verschrän­kung von Nach­bar­schaft und Gebäude reicht bis in die Miet­ver­träge hinein. Die Miete­rinnen und Mieter des ersten Bauab­schnitts, des Pionier­hauses, zahlen in ihren selbst ausge­bauten Büros nur drei Euro je Quadrat­meter Miete, leisten aber einen ganz beson­deren Obolus, die soge­nannte „Viertel Stunde“ (7)7. Sie müssen für jeden gemie­teten Quadrat­meter pro Jahr eine Stunde ihrer Kompetenz für das Viertel inves­tieren. Daraus sind schon heute Flyer für das Flücht­lings­café, Bastel­stunden, eine Stadt­teil­zei­tung oder die Beratung für die Bepflan­zung von Baum­scheiben entstanden. Im Moment kommen so insgesamt rund tausend Stunden für das Gemein­wesen jährlich zusammen. In Zukunft werden es mit neuen Büro­mie­tern und mit den Bewoh­ne­rinnen und Bewohnern des Wohnungs­traktes bis zu 2500 Stunden sein. Der Sinn und die Qualität dieser Gemein­wohl­stunden wird von einem Vier­telsrat begleitet, damit das Enga­ge­ment der Kreativen auch etwas mit den Bedürf­nissen des Stadt­teils zu tun hat.Das Vorbild hierfür war die Hupperts­berg­fa­brik in Wuppertal, die mit einem ähnlichen Miet­ver­trag operiert und vom Programm „Initia­tive ergreifen“ gefördert wurde. ↩︎

Die UNS gGmbH wurde im April 2014 gegründet und schon heute zeichnet sich ab, dass das Prinzip große Wirkung hat. Das Viertel feiert wieder gemeinsam, freut sich auf Neuig­keiten aus dem Projekt, initiiert kleine Vorhaben, bildet mit der Unter­stüt­zung der UNS Mitwir­kungs­struk­turen aus und freut sich auf die neuen Nachbarn. Inter­es­sant ist, dass das Angebot der UNS gGmbH, größere Teile der Immobilie und der Stadt­teil­ar­beit in Selbst­ver­wal­tung zu gestalten, bisher nicht ange­nommen wurde. Viel­leicht ist die UNS im Moment einfach zu profes­sio­nell, und die Menschen setzen ihr Enga­ge­ment lieber für den Stadtteil als für Selbst­ver­wal­tungs­struk­turen ein.

Immo­vie­lien und Neue Nach­bar­schaft

Viel­leicht braucht es aber auch nur eine ganze Weile, bis sich Selbst­or­ga­ni­sa­tion etabliert. So wie es in den vielen begeis­ternden Projekten gelingt, die wir in dem Programm Neue Nach­bar­schaft (www​.neue​-nach​bar​schaft​.de) doku­men­tieren und unter­stützen. Da werden gastro­no­mi­sche Betriebe als Vermö­gens­an­lagen von Stif­tungen dekla­riert (Rohr­meis­terei Schwerte), Gemein­schafts­räume in der Nach­bar­schaft finan­ziert (Alsen­straße, Bochum) oder ganze Schwimm­bäder wieder ans Laufen gebracht (Bürgerbad Handorf, Münster).

Bewohnerinnen und Bewohner bepflanzen Straßenränder vor der Alten Samtweberei, 2015, Foto: Uwe Gräfe
Bewoh­ne­rinnen und Bewohner bepflanzen Stra­ßen­ränder vor der Alten Samt­we­berei, 2015, Foto: Uwe Gräfe

Da werden aber auch Wohnungen für Arme und Obdach­lose (Vinzirast, Wien), Geflüch­tete oder Arme in das eigene Programm inte­griert (Goldgrund, München, WOGE Hannover oder WOGENO München) sowie inklusive Projekte für das Wohnen mit und ohne Behin­de­rung entwi­ckelt (Haus der Parität, Berlin).

Solche Immo­vie­lien-Projekte werden von der klas­si­schen Immo­bi­lien- und Wohnungs­wirt­schaft häufig belächelt. Und ja, sie können mit ihrer nicht selten selbst­ge­rechten, besser-wissenden Posi­tio­nie­rung ordent­lich nerven, weil sie vergessen, dass wir für eine sozial gerech­tere Stadt­ent­wick­lung die großen Tanker der öffent­lich getra­genen Wohnungs­wirt­schaft und die unter­stüt­zenden Verwal­tungen auch in Zukunft dringend benötigen. Wenn es gut läuft, schauen sich diese Großen die vermeint­lich Kleinen aber trotzdem ganz genau an und lernen von ihnen und nutzen sie als Lotsen dafür, wie nach­bar­schaft­liche Qualität entstehen kann und wie Gemein­wohl­ori­en­tie­rung und Inves­ti­tionen mitein­ander zu verbinden sind. Gerade in den Vierteln, für die wir besondere Sorge tragen müssen, weil sie die Orte sind, die unsere neuen Nach­ba­rinnen und Nachbarn auch in Zukunft aufnehmen werden.

Das Projekt Nach­bar­schaft Samt­we­berei wäre ohne viele kluge, helfende, mitden­kende und fördernde Hände in Land und Kommune sowie vor Ort im Stadtteil nicht denkbar. Auch wenn sie hier nicht nament­lich erwähnt werden können, gilt ihnen ein ganz beson­derer Dank.

Frauke  Burgdorff (*1970) studierte Raum­pla­nung in Kaisers­lau­tern und Dortmund. Gemeinsam mit Oliver Brügge ist sie Vorständin der Montag Stiftung Urbane Räume gAG. Darüber hinaus ist sie, zusammen mit dem vor Ort verant­wort­li­chen Henry Beier­lorzer, als Geschäfts­füh­rerin der Urbane Nach­bar­schaft Samt­we­berei gGmbH tätig. Sie verfasst Publi­ka­tionen und leitet Veran­stal­tungen zu Themen der Stadt­ent­wick­lung, Quar­tiers­ent­wick­lung, Baukultur und pädago­gi­schen Archi­tektur.

  1. Parla­men­ta­ri­scher Rat (23.05.1949): Grund­ge­setz. GG, vom Juli 2012, S. 19. ↩︎
  2. BauGB vom 23.09.2004 (15.09.2014): Bauge­setz­buch, S. 8. ↩︎
  3. Land Baden-Würt­tem­berg (24.07.2000): Gemein­de­ord­nung für Baden-Würt­tem­berg. Gemein­de­ord­nung, GemO. Online verfügbar unter www​.landes​recht​-bw​.de/​j​p​o​r​t​a​l​/​p​o​r​t​a​l​/​t​/​7​j​n​/​p​age, zuletzt geprüft am 26.12.2013. ↩︎
  4. Baye­ri­scher Landtag (02.12.1946): Baye­ri­sche Verfas­sung vom 15.12.1998, zuletzt geändert durch Gesetze am 10.11.2003. Online verfügbar unter www​.uni​-augsburg​.de/​e​i​n​r​i​c​h​t​u​n​g​e​n​/​g​l​e​i​c​h​s​t​e​l​l​u​n​g​s​b​e​a​u​f​t​r​a​g​t​e​/​d​o​w​n​l​o​ads, zuletzt geprüft am 03.01.2016. ↩︎
  5. Für das Gemein­wohl schickt sich gerade eine junge Bewegung – die Gemein­wohl-ökonomie – an, dies zu ändern: www​.ecogood​.org. ↩︎
  6. Diese Metapher wurde vom Projekt­be­rater und ‑entwickler Wolfgang Kiehle wieder in unseren Sprach­ge­brauch einge­führt. ↩︎
  7. Das Vorbild hierfür war die Hupperts­berg­fa­brik in Wuppertal, die mit einem ähnlichen Miet­ver­trag operiert und vom Programm „Initia­tive ergreifen“ gefördert wurde. ↩︎
Die Alte Samtweberei wird als Gemeinschafts-, Wohn- und Arbeitsort schnell als ein neues Zentrum im Samtweberviertel wahrgenommen, 2013, Foto: Stefan Bayer Mai 2014
Die Alte Samt­we­berei wird als Gemeinschafts‑, Wohn- und Arbeitsort schnell als ein neues Zentrum im Samt­we­ber­viertel wahr­ge­nommen, 2013, Foto: Stefan Bayer
Mai 2014
Neue Nachbarschaft, Foto: Sinica
Neue Nach­bar­schaft, Foto: Haupt​weg​Ne​ben​wege​.de / Janet Sinica
Erste Eindrücke von der Zukunft der Shedhalle, 2015, Foto: Sylvia Lösche
Erste Eindrücke von der Zukunft der Shedhalle, 2015, Foto: Sylvia Lösche
Bewohnerinnen und Bewohner bepflanzen Straßenränder vor der Alten Samtweberei, 2015, Foto: Uwe Gräfe
Bewoh­ne­rinnen und Bewohner bepflanzen Stra­ßen­ränder vor der Alten Samt­we­berei, 2015, Foto: Uwe Gräfe