Jenseits des Gebauten

Jahres­ta­gung der städ­te­bau­li­chen Denk­mal­pflege in Dortmund

Das Thema „Öffent­li­cher Raum“ wird zurzeit mehr denn je disku­tiert. Öffent­liche Räume sind zwar seit jeher ein zentrales Element der Stadt­ge­stal­tung, dabei in ihrer konkreten Ausprä­gung jedoch auch zeit­ge­bunden – die damit verknüpften gesell­schaft­li­chen Anfor­de­rungen und ästhe­ti­schen Erwar­tungen verändern sich mitunter schnell. Viele Plätze, Parks und Fußgän­ger­zonen entspre­chen bereits nach einigen Jahren nicht mehr den aktuellen Anfor­de­rungen und Vorstel­lungen. Die Denk­mal­pflege ist in Hinblick auf die öffent­li­chen Bereiche eine zentrale Instanz – schließ­lich müssen für jede Erneue­rung die ursprüng­li­chen gestal­te­ri­schen Konzepte abge­wan­delt oder zerstört werden. Die Jahres­ta­gung der Fach­gruppe Städ­te­bau­liche Denk­mal­pflege beschäf­tigt sich daher in diesem Jahr unter dem Titel „Jenseits des Gebauten“ mit öffent­li­chen Räumen in der Stadt und deren Entwick­lung.

Die Thematik soll dabei ausgehend von der Frage beleuchtet werden, welche Zukunft öffent­liche Räume im „Span­nungs­feld zwischen Nutzungs­an­for­de­rung und Gestalt­qua­lität“ haben und welche Rolle die städ­te­bau­liche Denk­mal­pflege hierbei spielen kann. Zudem soll disku­tiert werden, mit welchen Instru­menten Denk­mal­pfleger an dieser Stelle aktiv mitge­stalten können. Die Anmeldung ist bis zum 14. Oktober möglich.

Red.

Jahres­ta­gung der Fach­gruppe Städ­te­bau­liche Denk­mal­pflege
„Jenseits des Gebauten – öffent­liche Räume in der Stadt“

27. Oktober 2016, 9.30 – 17.00 Uhr
TU Dortmund, Campus Süd
Rudolf Chaudoire Pavillon
44227 Dortmund
Baroper Straße 297

Öffent­li­cher Raum, Hamburg, Foto: David Kasparek
Öffent­li­cher Raum, Hamburg, Foto: David Kasparek