Moder­ni­sie­rung

Deutscher Bauher­ren­preis 2013 verliehen

Am 18. September wurden die Preise des Wett­be­werbs zum Deutschen Bauher­ren­preis 2013 in der Kategorie „Moder­ni­sie­rung“ verliehen. Unter dem Vorsitz von Chris­tiane Thalgott zeichnete die Jury zehn Projekte des Wohnungs­bau­wett­be­werbs mit einem Preis aus, zehn weitere Projekte erhielten eine Besondere Aner­ken­nung. Darüber hinaus wurde der Sonder­preis „Denk­mal­schutz im Wohnungsbau“ vergeben.

In diesem Jahr wurden die folgenden Projekte ausge­zeichnet:

Felix+Jonas Archi­tekten BDA, Ener­ge­ti­sche Moder­ni­sie­rung und Lücken­schlie­ßung 1950er Jahre-Wohn­zeilen, München 2012

Osterwold – Schmidt EXP!ANDER Archi­tekten BDA, Schot­ten­höfe, Erfurt 2012

kfs krause feyer­abend sippel part­ner­schaft, Welt­quar­tier, Hamburg 2011–2013

knerer und lang Archi­tekten BDA, Moder­ni­sie­rung eines Studen­ti­schen Wohn­hoch­hauses im Olym­pi­schen Dorf, München 2010–2012

GKP Archi­tekten, Ludwigkai, Würzburg 2012

Ernst-Friedrich Krieger Architekt BDA, Studen­ten­wohn­heim Rhein­straße, Darmstadt 2012

MOSAIK Archi­tekten BDA, Baugruppe Südstadt­schule, Hannover 2011

latt­ke­ar­chi­tekten BDA, Wohnhaus Grün­ten­straße, Augsburg 2012

Büro Mader Architekt BDA, Doppel-Wohn-Hochhaus Fasa­nen­hof­straße, Stuttgart 2012

Sonder­preis „Denk­mal­schutz im Wohnungsbau“ der Deutschen Stiftung Denk­mal­schutz:
Winfried Brenne Archi­tekten, Siedlung Schil­ler­park, Berlin 2011

Mit seinem Leitbild Hohe Qualität zu tragbaren Kosten” stehe der Deutsche Bauher­ren­preis „…wie kein anderer Wett­be­werb dafür, dass nach­hal­tiges Bauen baukul­tu­rell vorbild­lich, aber auch kosten­günstig sein muss, und zwar betrachtet über den gesamten Lebens­zy­klus eines Gebäudes“, so die Auslober der Arbeits­gruppe KOOPE­RA­TION des Bundes Deutscher Archi­tekten BDA, des GdW Bundes­ver­band deutscher Wohnungs- und Immo­bi­li­en­un­ter­nehmen und des Deutschen Städ­te­tages. Axel Gedaschko, Präsident des GdW, gratu­lierte den ausge­zeich­neten Preis­trä­gern anläss­lich der Preis­ver­lei­hung in Berlin: die Projekte zeigten „… in beispiel­hafter Weise wie die Moder­ni­sie­rung eines Gebäudes innovativ, baukul­tu­rell hervor­ra­gend ausge­ar­beitet und gleich­zeitig wirt­schaft­lich erfolgen kann.“ Gedaschko führte aus: „Vor dem Hinter­grund bezahl­barer Mieten wird künftig auch das preis­güns­tige Bauen und Moder­ni­sieren in Deutsch­land insgesamt stärker in den Mittel­punkt der Aufmerk­sam­keit rücken müssen.”

Aus Anlass der Preis­ver­lei­hung ist eine Doku­men­ta­tion mit einer Darstel­lung aller Projekte erschienen, die die zweite Stufe des Verfah­rens erreicht haben, die ausge­zeich­neten Projekte werden zudem in einer Wander­aus­stel­lung präsen­tiert. Im Rahmen der Preis­ver­lei­hung wurde auch die neue Inter­net­seite des Bauher­ren­preises aufge­schaltet. Auf ihr sollen im Laufe der Zeit alle seit Einfüh­rung des Preises 1986 prämierten Bauten verzeichnet werden.

Red.