Team „2038“ kuratiert Deutschen Pavillon

Archi­tek­tur­bi­en­nale Venedig

Zwei Monate lang geisterte die Meldung schon durch die Fachwelt, inzwi­schen hat das Bundes­mi­nis­te­rium des Innern, für Bau und Heimat sie auch offiziell verkündet: Der deutsche Beitrag auf der kommenden Archi­tek­tur­bi­en­nale in Venedig wird kuratiert vom Team „2038“ um die Archi­tekten Arno Brandl­huber, Olaf Grawert (beide Brandl­huber+) und Nikolaus Hirsch sowie den Film-Regisseur Chris­to­pher Roth.

Die nicht mehr allzu ferne Zukunft des Jahres 2038 wird dabei Ausgangs­punkt sein für eine gelassene Rückschau auf die Bewäl­ti­gung der aktuell noch drän­genden Probleme, denn – so heißt es aufatmend – „es ist nochmal alles gut gegangen“. Indem sie darstellen, wie „Archi­tek­tinnen und Archi­tekten mit alten und neuen Modellen und ganz­heit­li­chen Ansätzen an den Erfolgs­ge­schichten beteiligt“ gewesen sein werden, appel­lieren die Kuratoren an die Verant­wor­tung der Zunft und machen gleich­zeitig Mut – ein Ansatz, der die Jury unter Vorsitz von Peter Cachola Schmal, Direktor des Deutschen Archi­tek­tur­mu­seums, über­zeugte.

Das detail­lierte Ausstel­lungs­kon­zept wird Anfang 2020 vorge­stellt. Die 17. Inter­na­tio­nale Archi­tek­tur­bi­en­nale findet statt vom 23. Mai bis 29. November 2020. Kuratiert wird sie vom Archi­tekten Hashim Sarkis unter dem Motto: „How will we live together?“

Red.

Collage: 2038, Foto: Jan Bitter